Top 10 Colamarken: Coca-Cola die unangefochtene Nummer 1

| Industrie Industrie

Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist Coca-Cola die stärkste Marke unter den Colaproduzenten. Pepsi und Fritz-Kola folgen in dem von Splendid Research durchgeführten Top 10 Ranking mit einigem Abstand auf den Plätzen zwei und drei. Ferner gibt die Studie Aufschluss darüber, warum es die Marke Mio Mio trotz der zweitbesten Werte im Gesamtmarkenimage nicht unter die besten zehn Marken geschafft hat.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut hat im Oktober im Rahmen einer repräsentativen Umfrage über sein Online-Panel 1.512 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Colamarken befragt. Untersucht wurde, welche Marken des koffeinhaltigen Erfrischungsgetränks am bekanntesten sind, über welches Image sie verfügen und wie hoch die Kauf-/Wiederkaufwahrscheinlichkeit ist.

Die Ergebnisse zeigen: Gewinner ist Coca-Cola mit einem Ergebnis von 73,2 (Maximal 100 waren möglich). Die weltweit geschützte Wortmarke verfügt in der deutschen Gesamtbevölkerung nicht nur über eine sehr hohe Bekanntheit von 97,6 Prozent, sondern erzielt zudem auch beim Gesamtmarkenimage mit 74,9 eine sehr gute Punktzahl. Das Markenimage setzt sich aus den Ergebnissen von zehn verschiedenen Attributen zusammen, wobei Coca-Cola bei den Befragten vor allem mit seiner hohen Qualität (75,1), Authentizität (73,1) und Einzigartigkeit (71,4) punktet.

Mit einigem Abstand folgen im Gesamtranking Pepsi (63,3) und Fritz-Kola (49,1) auf den Plätzen zwei und drei. Pepsi kann mit einer Bekanntheit von 95,1 Prozent noch am ehesten mit Coca-Cola mithalten und wird bei den Befragten als Marke mit hoher Qualität (66,0) wahrgenommen, die als vertrauenswürdig (64,5) gilt. Die Hamburger Marke Fritz-Kola sichert sich seinen Platz unter den Top 3 ebenfalls durch eine relativ hohe Bekanntheit (74,9 Prozent) und punktet mit Authentizität (64,0). Das Preis-Leistungsverhältnis (54,7) wird von den Befragten hingegen als weniger attraktiv eingestuft.

Aufgrund seiner bislang viel zu niedrigen Bekanntheit (13,0 Prozent) schafft es die deutsche Marke Mio Mio, trotz der zweitbesten Werte nach Coca-Cola beim Gesamtmarkenimage (71,3), gar nicht erst unter die besten zehn des Rankings. "Mio Mio darf getrost als Hidden Champion des Colamarken-Rankings bezeichnet werden. Die Brand ist zwar bis dato nur wenigen Konsumenten bekannt, aber bei den Kennern punktet sie vor allem bei den wichtigen Attributen Vertrauenswürdigkeit, Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit." so Norman Habenicht, Head of Marketing & Communications bei Splendid Research.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zum Bierbrauen braucht es Sommergerste - und deren Anbaufläche ist in Bayern wieder gesunken. Eine schlechte Nachricht für Liebhaber des bayerischen Bieres? Es lohnt ein zweiter Blick.

Für die etwa 3.400 Winzer in Franken beginnt in diesen Tagen die Hauptweinlese. Die Weinwirtschaft kämpft aktuell mit einer Vielzahl von Problemen. Immer mehr Betriebe geben Flächen auf, andere planen um.

Pressemitteilung

Am 16. und 17. September trifft sich die Hotellerie wieder im MOC München. In rund drei Wochen öffnet die Independent Hotel Show Munich (IHM) zum dritten Mal ihre Türen – mit rund 60 Prozent neuen Ausstellern, neuen Erlebniszonen und einem Bühnenprogramm mit über 45 Sessions auf vier Bühnen.

Pressemitteilung

Das am 24. und 25. November 2026 im Hotel Bristol Berlin stattfindende GreenSign Future Lab liefert Entscheidern aus Hotellerie, Gastronomie und Tourismus konkrete Strategien für betriebliche Zukunftsfragen. Im Zentrum der Konferenz stehen messbare Klimarisiken, bezahlbare Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Führung und neue Markttrends wie Longevity.

Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Wird auch die Paderborner Brauerei geschlossen? Ein neuer Konzernchef ist am Zug.

Wochenlange Hitze, kaum Regen - das Wetter hat in diesem Jahr die Ernte schrumpfen lassen, so die Prognose des Deutschen Bauernverbands. Drohen nun leere Regale und Preisexplosionen bei bestimmten Produkten?

Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor. Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben. Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt?

Mehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?

Außergewöhnlich süß sind die ersten gelesenen Weintrauben in Deutschland im Hitzesommer. Der erste Federweiße kommt bereits Ende der Woche auf den Markt.

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.