Trend zu alkoholfreiem Bier auf Nürnberger Getränkemesse

| Industrie Industrie

Bei der Getränkemesse «BrauBeviale» in Nürnberg geht der Trend zum alkoholfreien Bier. «Alkoholfreies Bier ist wirklich stark auf dem Vormarsch», sagte eine Sprecherin der Messe zur Eröffnung am Dienstag. So gebe es dieses Jahr mehrere Bars zur Verkostung alkoholfreier Biere und Getränke wie das Pale Ale «No Juice» aus Berlin oder die Hopfenlimonade «Hopster» aus der Oberpfalz.

Der Trend lasse sich auf das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher zurückführen, so die Sprecherin. «Jeder weiß: Alkohol schadet dem Körper. Auf Bier will trotzdem niemand verzichten.» Brauer und Getränkehersteller diskutieren aber auch über den Umgang mit dem Klimawandel, Craft Beer - also handwerklich gebrautes Bier - und das Pfandsystem in Deutschland.

Mit 1090 Ausstellern ist die «BrauBeviale» nach eigenen Angaben die weltweit wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkeindustrie. Bis Donnerstag werden mehr als 40 000 Besucher erwartet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erster Eindruck des 2019er Wein-Jahrgangs: «Sehr gute Qualitäten»

Die 2019er Weine bieten nach Einschätzung von Experten «sehr gute Qualitäten». Die bereits zum Teil abgefüllten Weißweine des Jahrgangs seien zumeist «sehr aromatisch, gut ausbalanciert, mit angenehmer Fruchtsäure», teilte das Deutsche Weininstitut mit.

Internorga und Dehoga Nordrhein-Westfalen starten Partnerschaft

Ab 2020 holt die Internorga einen weiteren Partner an Bord: Der Dehoga Nordrhein-Westfalen wird Mitglied im Veranstalteraussschuss der Messe. Der Dehoga Nordrhein-Westfalen ist damit, neben weiteren Landesverbänden, der siebte Mitveranstalter.

Klimaerwärmung kommt norddeutschen Weinbauern zugute

Die Klimaerwärmung spielt den norddeutschen Weinbauern in die Hände. «Wir haben dadurch einen kleinen Vorteil», sagte der Leiter des Weingutes Schloss Rattey in Brandenburg. Die Weine aus Brandenburg gewinnen inzwischen Medaillen.

Bos Food gewinnt Sonderpreis beim Corporate Health Award

In Frankfurt wurde der Corporate Health Award 2019 verliehen. Einer der Preisträger war die Firma Bos Food. Um den Preis zu gewinnen, mussten zwanzig Büromitarbeiter im Frühsommer 14 Tage lang mit einem Fitbit Tracker jeden Tag mehr Schritte zurücklegen als je 20 Mitarbeiter aus fünf anderen Firmen.

FALSTAFF Rotweingala 2019: Weingut Gerhard Markowitsch ist Falstaff-Sieger 2019

Österreichs Rotweinelite war bei der FALSTAFF Rotweingala am 25. November 2019 in der Wiener Hofburg vertreten. Vergeben wurde dabei auch die wichtigste Auszeichnung in der Branche, die FALSTAFF Siegerweine.

Getränkeplattform „kollex“ zieht positive Bilanz

kollex, die digitale Bestellplattform für den Getränkefachgroßhandel (GFGH) und seine Kunden, zieht positive Bilanz nach den ersten 100 Tagen. Das verkündete kollex-Geschäftsführer Lothar Menge beim Branchenkongress Get-In am Dienstag in Frankfurt am Main.

Berlinale feiert mit heimischen Weinen

Das Deutsche Weininstitut (DWI) wird auch unter der neuen Berlinale-Leitung als „Official Supplier“ dafür sorgen, dass vom 20. Februar bis 1. März 2020 auf allen offiziellen Veranstaltungen der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin exklusiv deutsche Weine ausgeschenkt werden.

Traditionelle Sekt-Produzenten stellen sich neu auf

Sekt ist nicht gleich Sekt. Mit den «klassischen Flaschengärern» konnten viele Verbraucher nichts anfangen. Jetzt hoffen die Hersteller, mit einem neuen Namen die Unterschiede zu Rotkäppchen und Co. besser verdeutlichen zu können.

Fachmessen Gastro in Rostock und Igeho in Basel mit Besucherrückgang

Mit einem Besucherrückgang haben sowohl die Fachmesse Gastro in Rostock als auch die weitaus größere Igeho in Basel ihre Türen geschlossen. Dennoch zeigen sich die Messegesellschaften zufrieden mit ihren Ausstellungen.

Teig bis Pulver: Kartoffelklöße im Test

Ein Mix aus gekochten und rohen Kartoffeln, leicht klebrig, und auf der Zunge spürt man kleine Kartoffelraspeln. Klingt nach dem perfekten Kartoffelkloß! Doch welcher Fertigkloß kommt ihm am nächsten, wollte die Stiftung Warentest wissen.