Unilever erhöht Umsatzprognose erneut

| Industrie Industrie

Der Konsumgüterkonzern Unilever hat nach einem starken dritten Quartal erneut seine Umsatzprognose angehoben. Auf Jahressicht wird nun ein organisches Wachstum von mehr als acht Prozent erwartet, wie der Hersteller von Produkten wie Langnese-Eiscreme, Pfanni-Knödeln und Dove-Seife am Donnerstag in London mitteilte. Erst Ende Juli hatte Unilever die Prognose nach oben geschraubt und damals noch einen Wert über der bis dahin angepeilten Spanne von 4,5 bis 6,5 Prozent angestrebt.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz aus eigener Kraft um 10,6 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Unilever profitierte vor allem von Preiserhöhungen, die 12,5 Prozent zum Wachstum beitrugen. Das Verkaufsvolumen sank derweil um 1,6 Prozent. Die stark steigenden Preise sorgen aber nicht nur für anziehende Erlöse, sondern auch für höhere Kosten. Unilever erwartet auch 2023 größere Ausgaben für Material, Energie und Gehälter. Außerdem steigen die Marketingkosten. Der Konzern rechnet in diesem Jahr dennoch weiterhin mit einer operativen Profitabilität von 16 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Liköre bleiben mit großem Abstand das beliebteste Segment auf dem deutschen Spirituosenmarkt. Trotz eines allgemeinen Marktrückgangs behauptet die Warengruppe ihre Spitzenposition. Aktuelle Daten beleuchten die Konsumgewohnheiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Branche.

Anfang Januar 2026 fand die zweite Ausgabe des EUROVINO Days an der Messe Karlsruhe statt. Das Talk- und Networking-Format bot den zahlreichen Anwesenden aus Weinerzeugung und -vermarktung sowie Handel, Gastronomie und Presse die Möglichkeit, im Rahmen einer Keynote und zwei anschließenden Talkrunden die Expertise hochrangiger und erfahrener Spezialistinnen und Spezialisten aus der Branche zu hören und Erkenntnisse daraus zu ziehen.

Im Dry January sind sie besonders gefragt, aber längst nicht nur dann: alkoholfreier Wein und Sekt. Die Kategorie alkoholfrei ist eine der am schnellsten wachsenden Gattungen im Getränkebereich. Über Trends, Verfahren und Geschmack.

Deutlich weniger Bock auf Bier. Dieser Marktentwicklung müssen sich viele Brauer stellen. Den Verbrauchern werden neue Produkte serviert, in einigen Fällen auch höhere Preise.

Als eine der ersten deutschen Großbrauereien legt Veltins Zahlen für 2025 vor. Von einer Biermarktkrise ist die Rede. Bei der Privatbrauerei im Hochsauerland ist die Stimmung aber gut.

Sie gestalten die Zukunft der Hospitality-Branche – und nicht nur das. Die Emerging Professionals in Consulting (EPiCs) führen den FCSI in ein neues Zeitalter: digitaler, vernetzter und kollaborativer denn je. Nur die intensive Zusammenarbeit von erfahrenen und jungen Mitgliedern auf Augenhöhe kann den Weg in eine gelingende Zukunft weisen.  

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Sortieranlage der Brauerei Veltins verarbeitet täglich 100.000 Mehrwegkästen. Dabei werden rund zehn Prozent aufgrund von Fremdkörpern wie Smartphones, Schlüsseln oder Geldbeuteln manuell nachsortiert.

Deutschland ist für Messen ein wichtiger Standort. Der Branchenverband rechnet für 2026 erneut mit Hunderten Veranstaltungen - und knüpft allmählich wieder ans Vorkrisen-Niveau an.

Das Geschäft der Winzerinnen und Winzer hängt stark von günstigem Wetter ab – aber auch von der Marktlage. Die wirtschaftlichen Bedingungen seien «dramatisch», heißt es in einem neuen Bericht.

Der Lebensmittelhändler kritisierte im November höhere Preisforderungen des Brauereikonzerns AB Inbev. Bestellungen wurden reduziert. Nun hat man offenbar einen Kompromiss gefunden.