Vandemoortele kauft Délifrance

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Der belgische Lebensmittelkonzern Vandemoortele übernimmt Délifrance von der französischen Vivescia Group. Délifrance ist einer der führenden Hersteller von Tiefkühlbackwaren in Europa mit mehr als 3.200 Beschäftigten, einem Netz von 14 Produktionsstätten und einem Jahresumsatz von rund 930 Mio. Euro. 

Délifrance ist vor allem in Europa und Asien vertreten und beliefert dort Einzelhändler, Foodservice-Betreiber und Handwerksbäcker. Der Sitz der Délifrance Deutschland GmbH ist in Mühlheim/Ruhr.

Der Geschäftsbereich Tiefkühlbackwaren von Vandemoortele ist seit fast 50 Jahren aktiv und beschäftigt 3.500 Mitarbeiter an 28 Produktionsstandorten. Er hat einen geschätzten Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und bietet eine breite Palette von Tiefkühlbackwaren unter verschiedenen Marken und als Eigenmarke an und ist in Europa und den USA vertreten.

Durch den Zusammenschluss soll ein weltweit tätiger Player mit einem geschätzten Umsatz von 2,4 Mrd. Euro entstehen, der die Zukunft des Tiefkühlbäckwarengeschäftes durch internationale Expansion, Innovation und Mehrwertdienste bzw. -lösungen für Einzelhandels- und Foodservice-Partner gestaltet. Den Kunden wird ein komplettes Sortiment an Viennoiserien, Plundergebäck, handwerklich hergestelltem Brot, Donuts, italienischem Salzgebäck und Patisserieprodukten unter Marken wie Délifrance, Banquet d'Or, Doony's, Lanterna, Acquaviva und Lizzi angeboten.

„Wir respektieren das Erbe und das Know-how, das Délifrance repräsentiert“, kommentiert Yvon Guerin, CEO von Vandemoortele, den Deal. „Diese neue Kombination wird es uns ermöglichen, starke Synergien in Bezug auf beschleunigtes Wachstum, Kundenservice, Produktpalette, Innovation und Markenbildung zu schaffen.“

Robert O'Boyle, CEO von Délifrance, ergänzt: „Der spannende Zusammenschluss mit Vandemoortele, den wir heute ankündigen, wird es uns ermöglichen, gemeinsam in unsere erstklassigen Teams zu investieren und auf unseren gemeinsamen Werten der Produktinnovation und des hervorragenden Kundendienstes aufzubauen, um das Wachstum all unserer Kundenpartnerschaften in ganz Europa, Asien und Nordamerika zu unterstützen und zu beschleunigen.“ Die Transaktion soll, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden, bis Ende 2025 abgeschlossen werden.

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