Veggie-Schnitzel im Warentest

| Industrie Industrie

Schnitzel ist nicht gleich Schnitzel. Das gilt auch für die vegetarischen Alternativen. Deswegen hat Stiftung Warentest 18 vegane und vegetarische Schnitzel-Alternativen auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Lediglich sieben Produkte erhalten die Note „gut“, während vier Schnitzel-Varianten durch Schadstoffbelastungen negativ auffallen.

Für den Schnitzel-Test bewerteten geschulte Prüfpersonen die Veggie-Schnitzel nach Aussehen, Geruch, Geschmack, Mundgefühl sowie die Ähnlichkeit zu einem Schnitzel aus Fleisch. Im Labor wurden sie auf Schadstoffe sowie Krankheitskeime untersucht. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd, denn die meisten Produkte erreichen gerade mal die Noten „befriedigend“ oder sogar „ausreichend“.

Jedoch gibt es auch erfreuliche Ausnahmen: Rügenwalder kann gleich mit zwei Produkten überzeugen und erhält sowohl für das Schnitzel als auch für das Cordon bleu die Note „gut“. Das Schnitzel „Mein veggie Tag“ von Aldi schneidet ebenfalls mit einer guten Bewertung ab und muss sich nicht vor der Konkurrenz verstecken.

Doch nicht nur der Geschmack der Alternativen war Gegenstand der Untersuchung. Es wurde auch festgestellt, dass Veggie-Schnitzel oft mehr Fett und Kalorien enthalten als Fleischschnitzel. Dies steht im krassen Widerspruch zu ihrem Ruf, als gesunde und klimaschonende Alternative. Eine Studie des Umweltbundesamtes bestätigt laut einem Stern-Bericht zwar, dass die Produktion von Fleischersatz aus Soja weniger Treibhausgase freisetzt als die von Hühnerfleisch. Veggie-Produkte können allerdings nährwerttechnisch nicht immer mithalten.

Insgesamt bleibt also noch Luft nach oben für vegane und vegetarische Fleischalternativen. Der komplette Schnitzel-Test kann gegen Gebühr auf test.de eingesehen werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.