Veltins mit Rekordausstoß in der Pandemie

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Die Brauerei Veltins hat in der Corona-Pandemie entgegen dem rückläufigen deutschen Biermarkt einen Rekordausstoß erzielt. Im Geschäftsjahr 2021 sei der Gesamtausstoß der Brauerei kräftig um 5,1 Prozent auf 3,095 Millionen Hektoliter gewachsen, teilte das nicht börsennotierte Familienunternehmen am Dienstag mit. Damit sei das bisherige Allzeithoch der im Sauerland beheimateten Brauerei aus dem Geschäftsjahr 2019 noch übertroffen worden.

Als einen Grund nannte die Geschäftsführung die neue Marke Pülleken. Sie trug 204 000 Hektoliter zum Gesamtausstoß bei. Außerdem investiere Veltins umfangreich, unter anderem um den Handel sehr schnell mit Bier beliefern zu können.

Den Angaben zufolge hat Flaschenbier weiter einen hohen Stellenwert bei den Verbrauchern. Die Fassbierabsätze hätten sich im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 leicht erholt: Der Gesamtumsatz stieg 2021 um 5,8 Prozent auf 362 Millionen Euro. Mit der Ertragslage zeigte sich die Geschäftsführung zufrieden.

Im jüngsten Ranking des Getränkemagazins «Inside» der größten Biermarken in Deutschland haben unter den ersten Zehn drei Marken Absatzzuwächse verzeichnet, sieben meldeten Absatzrückgänge. Veltins steht zwar erneut auf dem vierten Platz hinter Krombacher, Oettinger und Bitburger, rückte aber mit dem dicken Plus näher an Bitburger heran. (dpa)


 

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