Die Werbeschlacht der Lieferdienste

| Marketing Marketing

Lieferando und Delivery Hero liefern sich in Deutschland eine aufwändige Werbeschlacht. Wie eine Studie der Beratungsfirma Ebiquity zeigt, hat allein die niederländische Mutterfirma von Lieferando hierzulande im vergangenen Jahr 93,4 Millionen Euro in die Werbung investiert.

Delivery Hero zog laut Welt im gleichen Zeitraum nach und verdoppelte das eigene Werbebudget auf 78 Millionen Euro. Und die Tendenz sei bei beiden Unternehmen steigend, wie die Welt aus dem Bericht zitiert. Demnach hätten die Online-Lieferdienste in einer kurzen Zeitspanne innerhalb der vergangenen Jahre einen enormen Werbedruck und Relevanz aufgebaut, wie ein Ebiquity-Manager erklärte. 

Werbung vor allem bei privaten Sendern

Bemerkenswert ist zudem, dass die Werbespots der beiden Unternehmen fast ausschließlich auf den privaten Sendern ProSiebenSat.1 und RTL laufen. Eine Ursache dafür könnte sein, dass ein Teil der Werbeleistungen über Unternehmensanteile bezahlt werde, wie der Ebiquity-Manager mutmaßte. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

American Express und die Hotelgruppe Accor kooperieren künftig in zwölf Ländern. Berechtigte Karteninhaber profitieren dabei von Treuestatus-Vorteilen und der Übertragung von Bonuspunkten.

Die Münchner Burger- und Delivery-Kette burgerme leitet eine Überarbeitung ihres Markenauftritts sowie ihres Sortiments ein. Nach eigenen Angaben strebe die Marke die Positionierung als dritte große Burgermarke in Deutschland an.

Das Flemings Selection Hotel Frankfurt-City soll künftig unter der Marke Autograph Collection by Marriott geführt werden. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Marriott International, auf den eine umfassende Modernisierung des Hotels folgen soll.

Immer mehr internationale Hotelketten integrieren ChatGPT in ihre Vertriebsstrategie. Aktuelle Entwicklungen bei IHG und Radisson zeigen, dass dialogbasierte KI-Anwendungen zunehmend Teil der Hotelsuche werden. Zur Buchung wird dann auf die jeweiligen Direktvertriebskanäle der Hotelgruppen weitergeleitet

Google erweitert die Vermarktung seiner KI-gestützten Suche. Mit neuen Werbeformaten innerhalb der KI-Antworten nennt der Konzern erstmals IHG Hotels & Resorts als Partner für den Reisebereich.

Falkensteiner führt einen neuen Members Club ein und ersetzt damit den bisherigen Spirit Club sowie den Direct Booking Club. Mitglieder sammeln künftig Punkte für Leistungen vor Ort. Bestehende Statuslevel werden in Punkte umgewandelt, für Bestandsmitglieder ist eine einmalige Neuregistrierung erforderlich.

Google beendet Ende September 2026 die automatische Nutzung von Drittanbieter-Preisen in Google Hotel Ads. Hotels benötigen künftig einen direkten Preisdaten-Feed, um weiterhin in den Hotelanzeigen der Suchmaschine erscheinen zu können - ansonsten droht Sichtbarkeit verloren zu gehen.

Booking Holdings bündelt das B2B-Geschäft von Booking.com, Agoda und Priceline in einer gemeinsamen Einheit. Die neue Organisation soll Reiseangebote für Geschäftspartner bereitstellen und wird von Agoda-Chef Omri Morgenshtern verantwortet.

Mit der neuen Dachmarke „Genuss Bayern“ bündelt die Bayerische Staatsregierung bestehende Initiativen rund um regionale Lebensmittel. Gleichzeitig soll der Tourismus durch nachhaltige Destinationsentwicklung und eine stärkere Vernetzung regionaler Wirtschaftszweige weiter ausgebaut werden.

Das Familienhotel EdeR FriDa in Maria Alm veranstaltet im September 2026 eine Themenwoche zur Astronomie. Gemeinsam mit Experten des Österreichischen Weltraum Forums lernen Kinder spielerisch wissenschaftliche Grundlagen kennen.