DZT wirbt für Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet

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Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und die IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH haben einen Kooperationsvertrag zur internationalen Vermarktung der kommenden Gartenschau unterzeichnet. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt gab, sieht die Vereinbarung vor, die Internationale Gartenausstellung (IGA) in mehr als 30 Auslandsmärkten bekannt zu machen. Die Marketingmaßnahmen umfassen unter anderem die Einbindung auf der offiziellen Internetseite des Reiselandes Deutschland, den Versand von Informationsbriefen sowie Pressearbeit.

Digitale Markenbotschafterin für Auslandswerbung

In festgelegten Schwerpunktmärkten sollen zusätzliche Aktivitäten die Sichtbarkeit des Projekts erhöhen. Dazu gehören nach Angaben der Beteiligten Pressekonferenzen und zielgruppenspezifische Kampagnen in sozialen Medien. Ein Bestandteil der Strategie ist der Einsatz der künstlich generierten Markenbotschafterin Emma. Diese soll insbesondere in den Niederlanden durch Bildmaterial und Videos Interessenten für einen Besuch der IGA gewinnen. Als erste operative Maßnahme organisierte die DZT bereits eine zweitägige Studienreise für Fachvertreter der Reiseindustrie und Journalisten aus den Niederlanden, Belgien und Großbritannien.

Fachbesucher besichtigen Standorte

Im Rahmen dieser Reise wurden verschiedene Standorte im Ruhrgebiet besichtigt, die Teil des dezentralen Ausstellungskonzepts sind. Die Gruppe besuchte das Haus des Wissens in Bochum sowie die Kokerei Hansa in Dortmund. Weitere Stationen bildeten das Projekt Parkkreuz Phoenix und die Zeche Zollern. Ziel war es laut Veranstalter, die ökologische Entwicklung ehemaliger Industrieflächen am Beispiel von Halden und Arbeitersiedlungen darzustellen. Damit soll die Veränderung des Reviers hin zu einer touristischen Destination verdeutlicht werden.

Veranstalter erwarten über drei Millionen Besucher

Die IGA 2027 wird am 23. April 2027 eröffnet und dauert bis zum 17. Oktober 2027 an. Das Konzept umfasst insgesamt 53 Städte der Region. Laut Mitteilung der Geschäftsführung sind in diesem Zeitraum mehr als 6.000 Einzelveranstaltungen vorgesehen. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Gesamtzahl von 3,1 Millionen Besuchern. Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027, bezeichnete die Kooperation mit der DZT als wichtigen Schritt für die internationale Wahrnehmung. Das Ereignis solle aufzeigen, wie aus einer Industrieregion ein grüner Raum entstehe.

Kombination von Kultur und Gartenkunst

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, erklärte, dass die IGA für die Transformation des Ruhrgebietes stehe. „Die IGA steht exemplarisch für die dynamische Transformation des Ruhrgebietes zu einer attraktiven touristischen Destination mit einem breiten kulturellen Angebot. Mit der IGA 2027 gewinnt Deutschland im kommenden Jahr eine weitere touristische Attraktion, die Innovationsfreude, Zukunftsorientierung und Gastgeberkultur verbindet und ist damit lebendiger Ausdruck unseres Claims ‚Germany simply inspiring‘“, so Hedorfer laut Mitteilung. Die DZT beabsichtigt, durch ihr Netzwerk die Aufmerksamkeit ausländischer Gäste auf das Vorhaben zu lenken, um langfristige Impulse für den Tourismus in Deutschland zu setzen.


 

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