Lieferdienst Gorillas will Kosten sparen und entlässt 300 Mitarbeiter

| Personalien Personalien

Der Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas trennt sich von der Hälfte seines Verwaltungsapparats - 300 von 600 dort beschäftigten Mitarbeitern müssen über alle Standorte hinweg gehen. Der Personalabbau betreffe die weltweite Hauptverwaltung, teilte das Berliner Start-up am Dienstag mit. Die Fahrerinnen und Fahrer, die sogenannten Rider, seien vom Stellenabbau nicht betroffen, betonte ein Sprecher. In welchem Land die meisten Mitarbeiter gehen müssen, war zunächst nicht bekannt.

Gorillas will eigenen Angaben zufolge mit dem Schritt vor allem Kosten sparen, um langfristig profitabel zu werden. Rasantes Wachstum sei somit kein strategisches Ziel mehr. Fortan soll sich das Geschäft auf die fünf Kernmärkte Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und die USA konzentrieren. Bislang ist Gorillas darüber hinaus in Italien, Spanien, Dänemark und Belgien aktiv. Wie es auf diesen Märkte weiter gehe, werde derzeit geprüft, hieß es.

Bei Gorillas können Kundinnen und Kunden per App Supermarktprodukte bestellen. Das Unternehmen verspricht die Lieferung innerhalb von zehn Minuten. Dafür betreibt Gorillas ein dichtes Netz an Warenhäusern in den Städten, von denen aus die Produkte ausgeliefert werden.

Das Unternehmen ist seit seiner Gründung im Jahr 2020 immer wieder aufgrund von Konflikten mit seinen Fahrerinnen und Fahrern in die Schlagzeilen geraten. Diese kritisierten vor allem die Arbeitsbedingungen und verliehen ihren Forderungen mit sogenannten wilden Streiks Nachdruck. Inzwischen haben die Rider einen eigenen Betriebsrat. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Adrian Isaila hat die Küchenleitung des Burgrestaurants auf Burg Schwarzenstein übernommen. Seine neue Speisekarte kombiniert saisonale Zutaten mit Klassikern; für Herbst und Winter sind saisonale Angebote und Weihnachtsmenüs geplant.

Die Hive Hotels Group überträgt Nils Jansen zum 1. November 2026 die operative Leitung. Der bisherige General Manager des Hoxton Hotels in Wien folgt auf Konrad Lüders, der Ende September aus der operativen Geschäftsführung ausgeschieden ist.

Anja Lichter ist Director Leisure Sales bei Romantik Hotels & Restaurants. Sie soll die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern sowie Gruppen- und Busreiseanbietern ausbauen.

Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg hat einen neuen Restaurantleiter für das Gourmetrestaurant Aubergine. Jean-Marc Ferrara übernimmt die Aufgabe in dem seit 2014 mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant. Gleichzeitig erweitert das Hotel seinen Tagungsbereich.

Andrea Bastel übernimmt nach Unternehmensangaben die Geschäftsführung von harry’s home, Gründer Harald Ultsch wechselt in den Aufsichtsrat. Die Hotelgruppe mit 16 Standorten plant jährlich ein bis zwei neue Hotels.

Hyatt schafft die Position des Chief Creative Officer und besetzt sie mit Amar Lalvani. Der bisherige Leiter der Lifestyle Group übernimmt damit zusätzliche Verantwortung für die Markenentwicklung des gesamten Konzerns.

Alberto Fernando Costa hat die Position des Bar Managers im Restaurant und in der Bar Greta Oto im Conrad Hamburg angetreten. Der gebürtige Portugiese kehrt damit ins Levantehaus zurück, in dem er bereits viele Jahre seiner beruflichen Laufbahn verbracht hat.

Jan-Philip Kotucha ist seit August Geschäftsführer von Jim Block. Der bisherige Director Operations übernimmt die Aufgabe in einer Phase, in der das Unternehmen weitere Restaurants plant.

Steffen Greubel gibt den Vorstandsvorsitz der Metro AG zum 30. September 2026 ab. Als Grund nennt er unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausrichtung. Finanzvorstand Eric Riegger übernimmt den Vorsitz.

Sebastian Gerstenlauer wechselt vom Hotel Adlon Kempinski Berlin nach München und übernimmt im Rosewood Munich die Leitung des Bereichs Speisen und Getränke.