Melanie Broyé-Engelkes neue Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts

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Der Verwaltungsrat des Deutschen Weinfonds (DWF) hat Melanie Broyé-Engelkes zum neuen Vorstand berufen, die damit auch die Geschäftsführung des Deutschen Weininstituts (DWI) in Personalunion übernimmt. Sie bringt über 20 Jahre Erfahrung im Marketing und internationaler Geschäftsentwicklung von Konsumgütern, wie etwa Kosmetik, Parfum, Mode und Spirituosen mit und hat eine starke Leidenschaft für Unternehmertum.

„Durch ihre Führungspositionen in französischen, britischen und deutschen Unternehmen wird Melanie Broyé-Engelkes maßgeblich dazu beitragen können, die Position des deutschen Weins im In- und Ausland nachhaltig weiter zu stärken und die Interessen der deutschen Weinwirtschaft zu vertreten“, erklärte der Vorsitzende des DWF-Verwaltungs- und Aufsichtsrats, Klaus Schneider. Er betonte, dass sich die neue DWI-Chefin nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren durch den Aufsichtsrat gegen ein ausgesprochen großes und starkes Bewerberfeld durchgesetzt habe. Zudem dankte Schneider der scheidenden Geschäftsführerin Monika Reule im Namen aller DWI- und DWF-Gremien für ihr langjähriges und erfolgreiches Engagement.

Kreatives Mindset und neue Impulse

Melanie Broyé-Engelkes: „Ich möchte mit einem unternehmerischen und kreativen Mindset sowie mit viel Leidenschaft für die Geschichten und Herkunftsorte der deutschen Weinanbaugebiete neue Impulse setzen. Zudem will ich gemeinsam mit allen Beteiligten die deutsche Weinbranche weiter voranbringen und die Vielfalt sowie die Qualität unserer Weine noch stärker in den Fokus rücken.“

Der Weg zum Wein

Das persönliche Interesse für Wein wurde bei Melanie Broyé-Engelkes durch ihren französischen Schwiegervater geweckt, der für renommierte Champagnerhäuser gearbeitet hat. Als sie in London lebte, hat sie unter anderem Scotch Whisky Marken kreiert und dadurch eng mit Whisky Destillerien in Schottland zusammengearbeitet und deren Produkte auf internationalen Messen präsentiert. Dabei hat sie immerzu die Leidenschaft der Winzer und Destillerien und deren Verbundenheit mit dem Terroir sowie deren Innovationsfreudigkeit geprägt.

Später baute Melanie Broyé-Engelkes ein Londoner Start-up mit nachhaltigen Textilien von einem kommerziellen Prototyp zu einem internationalen Unternehmen aus. Durch menschennahes Storytelling, gezielte und effektive Kommunikation sowie enge Zusammenarbeit mit allen Interessengruppen konnte sie trotz begrenzter Ressourcen internationale Wahrnehmung erreichen und somit Kollektionen mit den bekanntesten Marken in Mode und Sportswear entwickeln.


 

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