Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.
Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.
Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.
Nach der Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca und andere Urlaubsgebiete im Ausland, dringt das einheimische Gastgewerbe auf eine Öffnungsperspektive auch im Inland. Von Wut und Verzweiflung ist die Rede. Der deutschen Politik drohe nun der völlige Verlust ihrer Glaubwürdigkeit.
Das österreichische Bundesland Vorarlberg wird zur Testregion für Corona-Lockerungen. Die Wirtschaftskammer hat jedoch in einer Umfrage herausgefunden, dass nur etwa 40 Prozent der Restaurants überhaupt öffnen wollen. Die Rahmenbedingungen seien für viele zu hart.
Nach der Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca fordert der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, auch Urlaub in Deutschland wieder zu ermöglichen. Es wäre für ihn schwer vorstellbar, dass auf Mallorca Urlaub möglich sei, aber im Schwarzwald Hotels noch geschlossen blieben.
Mit einer massiven Ausweitung von verpflichtenden Schnelltests will Tübingen schon ab der kommenden Woche im gesamten Stadtgebiet Gastronomie, Hotellerie und Kultur öffnen. Es handelt sich um ein dreiwöchiges Modellprojekt, das noch der Genehmigung des Landes bedarf.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat eine bevorzugte Öffnung von Gasthäusern mit besserer Ausstattung zum Corona-Schutz vorgeschlagen. Wenn erwiesen sei, dass Luftreiniger die Viren unschädlich machen, müsse man Innenräume mit solchen Geräten wie Außenbereiche behandeln.
Mit Blick auf das Ostergeschäft drängen Hotelbetreiber und Gastronomen auf ein Ende der Zwangsschließungen. Bei einer Protestaktion vor dem Landtag forderten sie rasche Öffnungen.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Druck auf ein Unternehmen ausgeübt im Zusammenhang mit Lieferungen von Beatmungsgeräten an Aserbaidschan.
Nach dem Verdacht, dass staatliche Hilfen unrechtmäßig erschlichen wurden, setzt der Bund die Auszahlung vorübergehend aus. Nach dem mehrtägigen Stopp fließt jetzt das Geld wieder. Die Aufarbeitung des Betrugsfalls dauert aber an.