Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Einen Tag nach dem Kabinettsbeschluss zur Halbierung des Westbalkankontingents melden sich BTW und DEHOGA mit Kritik zu Wort. Die Verbände warnen vor zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung und fordern, die bisherige Obergrenze von 50.000 Zustimmungen beizubehalten.
Das Bundeskabinett hat eine Halbierung des Westbalkan-Kontingents für Arbeitskräfte von 50.000 auf 25.000 Zustimmungen beschlossen. Arbeitgeberverbände warnen vor zusätzlichen Personalengpässen im Gastgewerbe und anderen Branchen. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.
Der bayerische Politiker Hubert Aiwanger ist tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte gefunden worden. Das bestätigt die Berliner Staatsanwaltschaft. Ein Todesermittlungsverfahren ist eingeleitet.
Der IHA-Vorsitzende Otto Lindner berichtet über neue Akzente im Hotelverband und nimmt Stellung zu aktuellen Fragen. Eins steht für den Hotelier fest: „Bettensteuer ist bescheuert“
Die Kartellwächter der EU nehmen große Reiseveranstalter wie Tui und Thomas Cook und Kuoni ins Visier. Brüssel untersucht, laut Medienberichten, ob Abmachungen zwischen den Unternehmen einerseits und Hotels andererseits dazu geführt haben könnten, das Kunden letztlich höhere Preise zahlen mussten.
In seiner Rede anlässlich des Neujahrsempfangs beim DEHOGA Hessen in Frankfurt am Main hat Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), die politische Agenda des Verbandes für das Wahljahr 2017 vorgestellt. Zentrale Aspekte werden das Arbeitszeitgesetz sowie die Steuergesetzgebung sein.
Viele Minijobber bekommen nicht den gesetzlichen Mindestlohn. Wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung gestern mitteilte, habe knapp die Hälfte der geringfügig Beschäftigten im Jahr 2015 weniger als 8,50 Euro die Stunde verdient. Jeder Fünfte bekam nicht einmal 5,50 Euro. Die FAZ stellt die Ergebnisse der Studie in Frage und spricht von einem inszenierten Minijob-Skandal.
Dem Berliner Parlament liegt ein Antrag vor, der für die Hauptstadt ein freiwilliges Mehrwegbecher-System für Kaffee einfordert. Die Idee dahinter ist ähnlich wie bei Bier oder Mineralwasser, nur dass es nun um einen Thermo-Becher geht. Finanzielle Anreize für die Kunden sollen ebenfalls geschaffen werden.
Der Wiesbadener Dehoga ist nicht gut auf Airbnb zu sprechen. Wie der Vorsitzende Matthias Gerber erklärte, habe das nichts mit Social Community oder Shared Economy zu tun. Es gehe darum, Geld zu erwirtschaften. Die Stadt solle endlich schärfer kontrollieren, damit gewerbliche Anbieter von Zimmern künftig die gleichen Auflagen hätten wie Hotels und Pensionen.
Die Stadt Bonn will nahe ihrer Beethovenhalle ein Grundstück für eine Hotelnutzung ausschreiben. Das schmeckt den örtlichen Hoteliers aber gar nicht, die mit der mäßigen Marktlage dagegen argumentieren. Der DEHOGA schreibt einen ungewöhnlich scharfen Brief an den Bürgermeister, wie die lokale Zeitung berichtet.
Die gestern vom Kabinett beschlossene PKW-Maut kommt bei Deutschlands Nachbarn gar nicht gut an. Vor allem der österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried stemmt sich dagegen. Im Welt-Interview erklärte der bekennende Star-Wars-Fan nun seine Sicht der Dinge und warum Alexander Dobrindt „eine gewisse Tendenz zur dunklen Seite“ erkennen lasse.