Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Der Hotelverband Deutschland fordert eine Klarstellung der EU-Kommission zur Auslegung der Verpackungsverordnung PPWR. Nach Ansicht des Verbands könnten Hotels und Gastronomiebetriebe sonst fälschlicherweise als Hersteller von Verpackungen eingestuft werden.
Die Europäische Kommission hat wegen der Registrierungspflicht für Reisende ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien eingeleitet. Die spanischen Hotelverbände FEHM und CEHAT begrüßen den Schritt und fordern die sofortige Aufhebung der Regelung.
Ein Bündnis aus 14 Wirtschaftsverbänden fordert die Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.
Die gestrigen Bund-Länder-Beschlüsse seien für ihre Unternehmer alles andere als leicht zu verkraften, erklärt Michael Rabe vom BTW. Die verantwortlichen Politiker müssten nun alles dafür tun, um einen 3. Lockdown der Tourismuswirtschaft zu vermeiden.
Der Deutsche Hotel- und Gastroverband (DEHOGA) hat angesichts der erneuten Schließungen von Bars, Kneipen und Restaurants schnelle und unbürokratische Hilfen gefordert. Klagen gegen die Verordnungen schloss DEHOGA-Chefin Hartges nicht aus.
In Hotellerie und Gastronomie herrscht Fassungslosigkeit angesichts des erneuten Herunterfahrens der Branche. Branchenvertreter, Hoteliers und Gastronomen äußern sich frustriert, enttäuscht und verzweifelt.
Der DEHOGA prüft rechtliche Schritte gegen den Beschluss von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das kündigte Sachsen-Anhalts Dehoga-Chef Michael Schmidt an. Die DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Hartges sagte, es hätten sich schon Mitglieder gemeldet, die klagen wollten.
Bei einer Großkundgebung in Berlin haben erneut Tausende Menschen aus der Veranstaltungsbranche für umfassendere staatliche Hilfen in der Corona-Krise demonstriert. Organisiert wurde der Protestmarsch vom Aktionsbündnis #AlarmstufeRot. Auch der Dehoga rief zur Teilnahme auf.
Mit strikten Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land verschärft Frankreich seinen Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Pandemie. Die Beschränkungen sollen von Freitag an gelten, kündigte Staatschef Emmanuel Macron am Mittwochabend in einer Fernsehansprache an.
Die Schweiz hat nach stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen neue Beschränkungen für das öffentliche und soziale Leben verhängt. Bars und Restaurants müssen abends um 23 Uhr schließen. Die Maskenpflicht wird ausgedehnt.
Restaurants, Kneipen, Kinos und andere kleine Betriebe müssen erneut vorübergehend schließen. Viele bringt das an den Rand der Existenz. Der Bund macht deshalb noch mal Geld locker. Das Geld könnte aus dem bereits existierenden Topf für Überbrückungshilfen stammen.