Airbnb, Booking & Co.: EU-Parlament gibt grünes Licht für strengere Transparenzregeln

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Das EU-Parlament hat grünes Licht für strengere Transparenzregeln für große Vermietungsplattformen wie Airbnb, Booking, Expedia oder TripAdvisor gegeben. Eine große Mehrheit der Abgeordneten sprach sich am Donnerstag dafür aus, dass die Plattformen Behörden künftig mehr Daten zur Verfügung stellen müssen, wie das Parlament in Straßburg mitteilte. Unter anderem sollen Städte so besser gegen illegale Angebote auf den Plattformen vorgehen können.

Unterhändler der EU-Staaten und des Parlaments hatten sich bereits im November auf die neuen Regeln verständigt, nun hat auch das Plenum des Parlaments das Vorhaben offiziell abgesegnet. Auch die EU-Staaten müssen noch formell zustimmen. 

Vermieter können oft mehr Geld mit Kurzzeitvermietungen verdienen als mit Dauermietern. Wenn zahlreiche Wohnungen jedoch vor allem für Touristen zur Verfügung stehen, gibt es weniger Wohnraum für Einheimische. Nach Angaben des EU-Parlaments begrenzen Amsterdam, aber auch andere europäische Städte wie etwa Berlin oder Dublin, wie lange eine Wohnung an Touristen vermietet werden darf. Mit den neuen Daten könnte es einfacher werden, solche Auflagen zu kontrollieren. 

Konkret sollen die EU-Staaten eine digitale Anlaufstelle einrichten, um von den Plattformen monatlich Daten über die Vermietung von Wohnungen an Touristen zu erhalten. Dazu zählen etwa die Anzahl der Nächte, in denen die Wohnung vermietet wurde, wie viele Gäste dort untergekommen sind sowie die genaue Adresse und eine Registrierungsnummer der Wohnung. (dpa)


 

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