Behörden kontrollieren verschärft Einhaltung von 2- und 3G-Zugangsregeln in Gastronomie

| Politik Politik

Wie der DEHOGA Bundesverband berichtet, werden die 2G- und 3G-Zugangsregeln in vielen Regionen zunehmend schärfer kontrolliert, als dies bislang der Fall war. Auch weil sich leider Informationen über die Nichteinhaltung der Auflagen und vor allem der Zugangskontrollen nicht nur, aber auch in gastgewerblichen Betrieben mehren.

„Wir appellieren noch einmal eindringlich an alle Unternehmen wie Gäste, die jeweils vor Ort geltenden Regelungen einzuhalten. Dies scheine bislang (noch) nicht überall der Fall zu sein“, so DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges.

 „Auch beim DEHOGA haben uns zuletzt vermehrt Hinweise von Kollegen, Gästen aber auch von Behörden erreicht, dass nach wie vor viele Lokale besucht werden können, ohne dass dort Impfnachweise und/oder negative Testbescheinigungen vorgezeigt werden müssen. Die Geldstrafen, die im Zuge der verstärkten Kontrollen vermehrt drohen, tun weh. Doch von einem konsequenten und geschlossenen Vorgehen unserer Branche hängt noch viel mehr ab: Zwar hat die Politik uns zugesagt, dass keine neuerlichen Einschränkungen für Geimpfte und Genesene oder gar ein neuer Lockdown zu befürchten sind. 2G-Zugangsregeln sollten somit hoffentlich nicht in Frage gestellt werden. 3G jedoch ist – auch angesichts der steigenden Coronaneuinfektionen und Hospitalisierungsrate – keine sichere Bank. Wir sollten der Politik auf keinen Fall durch das Missachten von Regeln Gründe an die Hand geben, Teile unseres Geschäfts wieder in Frage zu stellen. Hier ist tatsächlich jeder und jede Einzelne gefragt - bei allem Verständnis für den Unmut über den zeitlichen und damit möglicherweise auch personellen Mehraufwand durch die Zugangskontrollen. Unser Appell gilt aber auch an die Gäste: Beschimpfungen und Beleidigungen, wie sie immer wieder vorkommen, wenn Gastgeber um die Nachweise bitten, sind völlig fehl am Platz! Gleiches gilt für negative Onlinebewertungen für Betriebe, die die Vorgaben der Politik konsequent umsetzen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Klare Ansage der Potsdamer Wirtschaft: 85 Prozent der 110 teilnehmenden Unternehmen lehnen die Einführung der kommunalen Verpackungssteuer ab. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Mitgliederbefragung verschiedener Verbände.

Hürden für einen gelungenen Einstieg ins Berufsleben müssen abgebaut werden, sagt der Gewerkschaftsbund. Auch auf hohe Lebenshaltungskosten müsse reagiert werden. Wie sich der DGB das vorstellt.

Vertreter des Berliner Senats und des Dehoga haben das Konzept für die Errichtung des Hoga Campus in Berlin-Tempelhof vorgestellt. Das Projekt soll Ausbildung, Weiterbildung, Praxis und Austausch an einem Ort verknüpfen.

Anfang Juli bezeichnete der DEHOGA Bayern die höhere Pauschalsteuer für Minijobs noch als „moderate Anpassung“. Zwei Monate später spricht der Bundesverband von einem „völlig falschen Signal“. Ein Kommentar von Marc Schnerr über veränderte Rahmenbedingungen – und bemerkenswert unterschiedliche Tonlagen.

Zahlreiche Wirte an der Frankfurter Bockenheimer Landstraße wenden sich gegen den geplanten Straßenumbau. In einem offenen Brief fordern sie Verkehrsdezernent Yannick Schwander auf, die vorgesehene Verkehrsführung zu überarbeiten.

Mit deutlicher Kritik reagiert der Dehoga auf den Kabinettsbeschluss zur Einkommensteuerreform. Wer sich politisch zum Minijob bekenne, müsse ihn auch bezahlbar halten, so Verbandspräsident Guido Zöllick.

Online-Plattformen für Kurzzeitvermietungen müssen erstmals Belegungsdaten über die Datendrehscheibe der Bundesnetzagentur übermitteln. Tobias Warnecke vom Hotelverband Deutschland verweist bei der Umsetzung auf die entscheidende Rolle einer zentralen Infrastruktur auf Landesebene.

Bis zu 120 Betriebe aus Rheinland-Pfalz sollen das kostenfreie Beratungsangebot bis Ende 2027 nutzen können. Minister Ebling hat vor allem Hoteliers oder Gastronomen aus einer Region im Auge.

Die EU-Kommission hat Einwände gegen Teile der geplanten deutschen Tierhaltungskennzeichnung. Ein Verbändebündnis um den DEHOGA fordert deshalb erneut, die vorgesehene Kennzeichnungspflicht für die Außer-Haus-Verpflegung aus dem Gesetzentwurf zu streichen.

Die Bundesregierung bereitet eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke vor. Die Deutschen zeigen sich bei dem Thema gespalten.