Berlins Regierungschef Müller will Perspektive für Gastronomie

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Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona- Pandemie hält es Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) für angebracht, den Blick verstärkt auf Hotels, Gaststätten und Tourismus zu richten. Zwar dürfe es keinen «Wettlauf um die schnellsten Öffnungsszenarien» geben, sagte Müller am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur vor einer Schaltkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den anderen Länderchefs. «Auch wenn es zu früh ist, einen konkreten Zeitraum zu nennen, müssen wir aber zum Beispiel der Gastronomie und der Hotellerie eine Perspektive geben.»

Dazu seien «realistische Standards und klare Grundlagen» nötig, damit Restaurants oder Hotels sich schon jetzt auf diese Zeit vorbereiten könnten. «Gerade bei wärmeren Temperaturen können viele insbesondere im Bereich der Außengastronomie flexible Möglichkeiten schaffen, wo Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können», so Müller.

«Und für die Hotellerie ist das Thema Inlandstourismus von großer Bedeutung», fuhr er fort. «Dazu gehört es auch, dass wir uns gemeinsam auf eine Bemessungsgrundlage einigen, um die Entwicklung der Pandemie und die Auswirkungen der Lockerungen bewerten zu können. Das fehlt bisher, und dafür muss es eine Verständigung geben.»

Bei der Schaltkonferenz am Nachmittag wollten Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise und die nächsten politischen Schritte beraten. Oberstes Gebot bleibe der Gesundheitsschutz und das Beachten der Abstands- und Hygieneregeln, betonte Müller. «Nach wie vor müssen wir uns und andere vor Infektionen schützen.»


 

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