DEHOGA Brandenburg sieht Debatte um Geimpfte und Ungeimpfte als «Störfeuer»

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Der Hotel- und Gaststättenverband Brandenburg warnt mit Blick auf die Debatte um Verschärfungen der Regeln für Ungeimpfte vor einer Zweiklassengesellschaft. «Ich sehe das sehr, sehr ernst», sagte Verbandspräsident Olaf Schöpe am Donnerstag der dpa. Überlegungen, dass Restaurants nur noch geimpfte Gäste empfangen dürfen, sei ein Eingriff in die unternehmerische Freiheit, kritisierte er. Jeder Hotelier könne das für sich entscheiden, aber eine gesetzliche Vorschrift dazu sei nicht angebracht.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Bericht, der an den Bundestag und die Länder ging, Vorschläge aufgelistet, um die vierte Corona-Welle möglichst flachzuhalten. Besonders für Ungeimpfte könnten abhängig von der Impfquote, der Inzidenz und der Rate schwerer Klinikfälle ab bestimmten Grenzwerten erneut weitergehende Einschränkungen notwendig werden, hieß es darin unter anderem. Dazu zählten Kontaktbeschränkungen und die Begrenzung der Teilnahme oder gar ein Ausschluss bei Veranstaltungen und in der Gastronomie.

«Wir haben alle investiert in unsere Hygienekonzepte und das läuft momentan ganz flüssig», berichtete Schöpe. Jedes «Störfeuer», das jetzt hineingebracht werde, sei der Lage nicht zuträglich. Das schrecke nur Gäste ab. «So schauen wir schon wieder etwas düster in die Herbst/Wintersaison, wo wir es noch nicht einmal geschafft haben, unsere finanziellen Polster aufzustocken.» Ein solches Damoklesschwert sei das falsche Signal, so der DEHOGA-Präsident. Damit bekämpfe man keine Corona-Pandemie. (dpa)


 

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