Deutlich mehr Lohn für Beschäftigte im sächsischen Gastgewerbe

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Die Beschäftigten im sächsischen Gastgewerbe erhalten nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) künftig deutlich mehr Geld. Die Gewerkschaft einigte sich am Mittwoch mit dem DEHOGA auf einen entsprechenden Tarifvertrag, wie sie am Abend in Leipzig mitteilte. 

Den Gewerkschaftsangaben zufolge sollen die Löhne für die untersten Lohngruppen bis Anfang Juni 2023 in vier Stufen um insgesamt 29,8 Prozent steigen. Derzeit erhalten die Beschäftigten demnach noch 10,01 Euro pro Stunde. Ab dem 1. Juni 2023 sollen sie 12,99 Euro bekommen. Für Fachkräfte soll der Stundenlohn bis dahin um insgesamt 24,8 Prozent von 10,87 Euro auf 13,67 Euro steigen.

Azubis erhalten den Angaben zufolge ebenfalls mehr Geld. Zum 1. April 2022 sollen alle Ausbildungsjahre monatlich 60 Euro mehr erhalten. In zwei weiteren Stufen bis zum 1. August 2023 soll es dann für die einzelnen Ausbildungsjahre zwischen 21,8 Prozent und 22,3 Prozent mehr geben. Der Tarifvertrag hat nach NNG-Angaben eine Laufzeit bis Ende 2023. (dpa)


 

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