Guido Zöllick als DEHOGA-Präsident wiedergewählt 

| Politik Politik

Die Delegiertenversammlung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) hat am Dienstag ihr Präsidium neu gewählt. Für weitere dreieinhalb Jahre in seinem Amt als Präsident bestätigt wurde in geheimer Abstimmung Guido Zöllick mit 93 von 97 gültig abgegebenen Stimmen. Der 51-jährige Zöllick, der seit November 2016 an der Spitze des DEHOGA Bundesverbandes steht, ist General Manager und Geschäftsführer des Hotel NEPTUN in Warnemünde. 

Als stellvertretender Präsident wiedergewählt wurde Fritz Engelhardt, Geschäftsführer des Hotel Engelhardt in Pfullingen und Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg. Zöllick zur Seite stehen als weitere Stellvertreter Stephan von Bülow, Vorsitzender der Geschäftsführung der Block Gruppe und Vorsitzender der Fachabteilung Systemgastronomie im DEHOGA, sowie Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG und Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Neuer Schatzmeister des DEHOGA Bundesverbandes ist Haakon Herbst. Der Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der hotel friends group sowie Regionalpräsident im DEHOGA Nordrhein-Westfalen löst Bernd Niemeier ab, der sich nicht mehr zur Wahl stellte.

Wieder ins Präsidium gewählt wurden Angela Inselkammer, Geschäftsführerin des Brauereigasthof Hotel Aying und Präsidentin des DEHOGA Bayern, Detlef Schröder, Inhaber des Hotel Schröder und Präsident des DEHOGA Niedersachsen, Gerald Kink, Geschäftsführender Gesellschafter des Hotel Oranien und Präsident des DEHOGA Hessen, sowie Detlef Pauls, Inhaber des Ringhotel Munte am Stadtwald und Vorsitzender des DEHOGA Bremen.

Im Vorfeld der Delegiertenversammlung wurden bereits die Vertreter der Fachbereiche Gastronomie und Hotellerie in ihren Gremien gewählt.

Zur neuen Amtsperiode erklärte der wiedergewählte DEHOGA-Präsident Zöllick: „Aus Überzeugung und Leidenschaft treten wir an für die Gastgeber Deutschlands. Wir setzen uns dafür ein, dass der Neustart nach 15 Monaten Pandemie gelingt, Gastronomie und Hotellerie gestärkt werden und die Interessen der Branche weiterhin Gehör finden.“ 

Gut aufgestellt für die Zukunft der Branche: Der Präsident des DEHOGA Bundesverbandes Guido Zöllick (3.v.l.) zusammen mit seinen Präsidiumskollegen Gerald Kink, Angela Inselkammer, Dr. Monika Gommolla, Detlef Pauls (1. Reihe v.l.), Fritz Engelhardt, Detlef Schröder, Dieter Wäschle (2. Reihe v.l.), Otto Lindner, Stephan von Bülow, Knut Walsleben (3. Reihe v.l.) sowie Marco Nussbaum und Haakon Herbst (4. Reihe v.l.) am 15. Juni 2021 in Berlin.

Damit besteht das neue Präsidium aus folgenden Mitgliedern:

Guido Zöllick, Präsident // Hotel NEPTUN
Fritz Engelhardt, Stellv. Präsident // Hotel Engelhardt, Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg
Haakon Herbst, Schatzmeister // Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der hotel friends group, Regionalpräsident im DEHOGA Nordrhein-Westfalen
Angela Inselkammer, Präsidiumsmitglied // Brauereigasthof Hotel Aying, Präsidentin des DEHOGA Bayern
Detlef Schröder, Präsidiumsmitglied // Hotel Schröder, Präsident des DEHOGA Niedersachsen
Gerald Kink, Präsidiumsmitglied // Hotel Oranien, Präsident des DEHOGA Hessen
Detlef Pauls, Präsidiumsmitglied // Ringhotel Munte am Stadtwald, Vorsitzender des DEHOGA Bremen

Fachbereich Gastronomie:
Stephan von Bülow, Stellv. Präsident // Block Gruppe, Vorsitzender der DEHOGA-Fachabteilung Systemgastronomie
Knut Walsleben, Präsidiumsmitglied // Discothek „Fun-Parc“, Präsident des Bundesverbandes deutscher Discotheken und Tanzbetriebe im DEHOGA (BDT)
Dieter Wäschle, Präsidiumsmitglied // Stellv. Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg

Fachbereich Hotellerie:
Otto Lindner, Stellv. Präsident // Lindner Hotels AG, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA)
Dr. Monika Gommolla, Präsidiumsmitglied // Maritim Hotelgesellschaft mbH, 1. Stellv. Vorsitzende des Hotelverbandes Deutschland (IHA)
Marco Nussbaum, Präsidiumsmitglied // Gründer der Hotelmarke „prizeotel“, Unternehmer, Entwickler und Vermarkter verschiedener
Privathotels, Vorstandsmitglied des Hotelverbandes Deutschland (IHA)

Die ursprünglich für November 2020 geplante Präsidiumswahl musste coronabedingt in den Juni 2021 verschoben werden. Die nächste reguläre Präsidiumswahl findet im November 2024 statt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft warnt vor wirtschaftlichen Folgen zentraler AfD-Positionen. Im Mittelpunkt stehen Zuwanderung, offene Grenzen und eine mögliche Abkehr vom Euro.

Der Schweizer Ständerat hat einer Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungen um acht Jahre zugestimmt. HotellerieSuisse fordert nun den Nationalrat zum Mitziehen auf.

Eine Preisstudie im Auftrag der NGG zeigt nach der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn kaum günstigere Restaurantgerichte. Die Gewerkschaft sieht die Entlastung der Gäste als ausgeblieben an. Der DEHOGA widerspricht: Die Steuersenkung sei kein Preissenkungsprogramm, sondern sichere Betriebe und stabilisiere Preise.

Das Schweizer Parlament will freiwillige Trinkgelder von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ausnehmen – auch bei elektronischer Zahlung. Der Bundesrat lehnt eine generelle Ausnahme ab und warnt vor möglichen Folgen für die soziale Absicherung.

Die Bundesregierung plant neue Vorgaben für das Bezahlen in Deutschland. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister sollen ab 2027 neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Welche Verfahren akzeptiert werden müssen und welche Ausnahmen vorgesehen sind.

Die britische Regierung will Regionalbürgermeistern in England künftig die Möglichkeit geben, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Entsprechende Pläne für die sogenannte Touristensteuer stellte nun Wohnungsbauministerin Angela Rayner vor.

Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.

Ferienwohnungen für Touristen, steigende Mieten für Einheimische: In vielen europäischen Städten wächst der Druck auf den Wohnungsmarkt. Die Europäische Kommission will Kommunen und Behörden deshalb einen rechtssicheren Rahmen an die Hand geben, um Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb und Booking stärker zu begrenzen. 

Klare Ansage der Potsdamer Wirtschaft: 85 Prozent der 110 teilnehmenden Unternehmen lehnen die Einführung der kommunalen Verpackungssteuer ab. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Mitgliederbefragung verschiedener Verbände.

Hürden für einen gelungenen Einstieg ins Berufsleben müssen abgebaut werden, sagt der Gewerkschaftsbund. Auch auf hohe Lebenshaltungskosten müsse reagiert werden. Wie sich der DGB das vorstellt.