Hamburgs Wirtschaftssenator strebt Lockerungen zum 18. Mai an

| Politik Politik

Der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) hat den 18. Mai als Termin für Lockerungen in Gastronomie und Hotellerie ins Gespräch gebracht. Das sei allerdings nur seine Meinung, sagte Westhagemann am Montag in einer Hörersprechstunde beim Radiosender NDR 90,3. Er befinde sich darüber in Gesprächen mit seinen Kollegen in den anderen Bundesländern und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). «Das hängt aber natürlich auch von der Infektionsentwicklung ab», sagte Westhagemann. Wenn die Infektionen auf dem Stand blieben, wo sie seien, sollten weitere Lockerungen möglich werden.

Gastronomie, Hotels und die Tourismusbranche generell seien von den Einschränkungen besonders betroffen, da sie komplett geschlossen wurden. Hamburg arbeite an einem weiteren Liquiditätskredit für Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern; die Abstimmung der Feinheiten laufe gerade. Die Branchen im Freizeit- und Tourismusbereich müssten eine Perspektive behalten, zum Beispiel Schausteller, Anbieter von Hafenrundfahrten oder Unternehmen wie das Miniatur-Wunderland.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr Transparenz auf der Speisekarte – oder mehr Bürokratie in der Küche? Die geplante Tierhaltungskennzeichnung spaltet die Branche. Zwischen politischem Anspruch und betrieblicher Realität geht es um mehr als nur ein Label. Ein Kommentar von Marc Schnerr.

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Rheinland-Pfalz ist gegen die Einführung einer Bettensteuer. Der Verband plädiert dagegen für einen zweckgebundenen Gästebeitrag.

Die Europäische Union hat sich vorläufig auf eine Reform der Koordinierung der Sozialversicherungssysteme verständigt. Wie aus einer Mitteilung des Geschäftsreiseverbades BT4Europe hervorgeht, betrifft die Einigung insbesondere die Abschaffung der A1-Bescheinigung für kurzfristige grenzüberschreitende Geschäftsreisen.

Caroline von Kretschmann äußert sich zur Entlastungsprämie und nennt eine Beispielrechnung: Für die Auszahlung an alle Mitarbeiter wären 3,3 Millionen Euro zusätzlicher Umsatz erforderlich. Auch der DEHOGA Hessen kritisiert das Maßnahmenpaket der Bundesregierung.

Als Reaktion auf gestiegene Kosten durch den Iran-Krieg ermöglicht die Koalition eine steuerfreie Krisenprämie für Arbeitnehmer. Die Wirtschaft hat aber schon verhalten reagiert.

Der Kanzler hat mit einer Äußerung zur gesetzlichen Rente für Empörung gesorgt. Auf dem CDA-Kongress versucht er, die Gemüter zu beruhigen. Und er hat eine Botschaft für den Koalitionspartner.

Sollten Steueraufschläge für Cola und Limo kommen, um Anreize für gesündere Ernährung zu setzen? Die Gesundheitsministerin ist dafür. Doch das letzte Wort in der Regierung ist noch nicht gesprochen.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Kennzeichnung der Tierhaltung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Der Hotelverband Deutschland plant mit „IHA Inside 2026“ ein Branchentreffen am Nürburgring. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Wettbewerbe und ein begleitendes Rahmenangebot.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.