Hotelier Rosenberg: „Der braune Mob muss Weg“

| Politik Politik

Zeev Rosenberg ist Direktor des Boutique-Hotels i31 in Berlin und bezieht auf seinem Blog Position gegen „Rechts“. Deutschland habe ein Problem und es sei jetzt höchste Zeit, dieses zu lösen und den „braunen Mob“ der AfD wirkungsvoll demokratisch zu bekämpfen.

Es verwundere irgendwie keinen, dass der „braunen Mob“ wieder auf die Straßen gehe. Sachsen sei, so Rosenberg, nur der Anlass der Pegida und der AfD gewesen, um deren braunes Gedankengut offiziell wieder nach außen zu bringen. 

Rosenberg stellt die Frage, wie ist es möglich sei, den „braunen Mist“ wieder in seine Schranken zu weisen, so dass man wieder ein normales Leben führen können. Es wäre schön, schreibt der Direktor, sich ohne Angst in den Straßen bewegen oder zu demonstrieren zu können ohne von den Rechten angesprochen oder beleidigt zu werden. Alle demokratischen Parteien wüssten nicht, wie die AfD zu „bekämpfen“ sei. Sie seien zu fein oder hätten Angst, den Bürger auf der Straße anzusprechen oder zu verstehen, was diese wirklich bewegt. Rosenberg fordert den „braunen Mob“ wirkungsvoll demokratisch zu bekämpfen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hürden für einen gelungenen Einstieg ins Berufsleben müssen abgebaut werden, sagt der Gewerkschaftsbund. Auch auf hohe Lebenshaltungskosten müsse reagiert werden. Wie sich der DGB das vorstellt.

Vertreter des Berliner Senats und des Dehoga haben das Konzept für die Errichtung des Hoga Campus in Berlin-Tempelhof vorgestellt. Das Projekt soll Ausbildung, Weiterbildung, Praxis und Austausch an einem Ort verknüpfen.

Anfang Juli bezeichnete der DEHOGA Bayern die höhere Pauschalsteuer für Minijobs noch als „moderate Anpassung“. Zwei Monate später spricht der Bundesverband von einem „völlig falschen Signal“. Ein Kommentar von Marc Schnerr über veränderte Rahmenbedingungen – und bemerkenswert unterschiedliche Tonlagen.

Zahlreiche Wirte an der Frankfurter Bockenheimer Landstraße wenden sich gegen den geplanten Straßenumbau. In einem offenen Brief fordern sie Verkehrsdezernent Yannick Schwander auf, die vorgesehene Verkehrsführung zu überarbeiten.

Mit deutlicher Kritik reagiert der Dehoga auf den Kabinettsbeschluss zur Einkommensteuerreform. Wer sich politisch zum Minijob bekenne, müsse ihn auch bezahlbar halten, so Verbandspräsident Guido Zöllick.

Online-Plattformen für Kurzzeitvermietungen müssen erstmals Belegungsdaten über die Datendrehscheibe der Bundesnetzagentur übermitteln. Tobias Warnecke vom Hotelverband Deutschland verweist bei der Umsetzung auf die entscheidende Rolle einer zentralen Infrastruktur auf Landesebene.

Bis zu 120 Betriebe aus Rheinland-Pfalz sollen das kostenfreie Beratungsangebot bis Ende 2027 nutzen können. Minister Ebling hat vor allem Hoteliers oder Gastronomen aus einer Region im Auge.

Die EU-Kommission hat Einwände gegen Teile der geplanten deutschen Tierhaltungskennzeichnung. Ein Verbändebündnis um den DEHOGA fordert deshalb erneut, die vorgesehene Kennzeichnungspflicht für die Außer-Haus-Verpflegung aus dem Gesetzentwurf zu streichen.

Die Bundesregierung bereitet eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke vor. Die Deutschen zeigen sich bei dem Thema gespalten.

Großbritannien konnte den Zuckergehalt in Softdrinks fast halbieren, Frankreich stützt mit der Zuckersteuer die Krankenversicherung von Bauern und ein Land besteuert Limonade, aber fördert Schnaps.