Kabinett beschließt Weiterbildungsgesetz

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Zugleich mit der Reform der Fachkräfteeinwanderung hat die Bundesregierung  auch das sog. Weiterbildungsgesetz beschlossen. Ziel der Regierung ist, auch das Potenzial und die Chancen der bereits in Deutschland ansässigen Arbeitskräfte zu stärken. Der Kabinettsentwurf enthalte sehr begrüßenswerte Ansätze zum zur Stärkung von Berufsorientierungspraktika und Einstiegsqualifizierungen, sagt der DEHOGA Bundesverband. Er beinhalte aber auch, angesichts der aktuellen Situation auf dem Ausbildungsmarkt, eher überflüssige Ansätze wie die Ausbildungsgarantie (Tageskarte berichtete).

Diese richte zwar keinen Schaden an. Aber anstatt Jugendliche in außerbetrieblichen Maßnahmen zu „parken“ sollten Bund und Länder besser eine konsequente Offensive für die betriebliche Berufsausbildung starten, so der Verband der verschiedene Maßbnahmen aufzählt: Unterstützung für Ausbildungsbetriebe, bessere Ausstattung der Berufsschulen, Reduzierung der Schüler, die die allgemeinbildenden Schulen ohne Abschluss oder mit rudimentären Kenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen verlassen, mehr Engagement für das duale Ausbildungssystem. 
Die inhaltlich kontraproduktive und extrem teure vom BMAS geplante Bildungs(teil)zeit sei erfreulicherweise aus dem Entwurf des Weiterbildungsgesetzes gestrichen worden, sagt der Verband.
 


 

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