Köche aus Mexiko - Unternehmen des Gastgewerbes können sich für COMEX 4.0 melden

| Politik Politik

Mit dem Projekt COMEX der Bundesagentur für Arbeit/ZAV werden seit 2022 Köchinnen und Köche aus Mexiko in Hotels und Restaurants in Deutschland vermittelt.

Der DEHOGA begleitet das Projekt von Anfang an. Im April und Juni dieses Jahres werden nach ihrem A2 Sprachkurs beim Goethe-Institut und Bewertung ihrer Qualifikation durch ANABIN voraussichtlich noch etwa 35 Köche nach Deutschland einreisen und die Arbeit bei den Betrieben, die sie ausgewählt haben, aufnehmen. Der DEHOGA wünscht den neuen Mitarbeitenden und ihren Betrieben ein erfolgreiches Onboarding!

Arbeitgeber, die Interesse an der nächsten Runde – COMEX 4.0 – haben, können sich jetzt bei ihrer Agentur für Arbeit (Arbeitgeberservice) melden. Rahmenbedingungen und Kosten finden Sie im aktualisierten Flyer der BA.

Die Rekrutierung für COMEX 4.0 erfolgt voraussichtlich online in der Woche ab dem 18. September 2024. Im November startet dann der Sprachkurs und ab Juni 2025 würden die Köche einreisen.

Fragen zum Projekt können Sie gerne vorab stellen über: zav.lateinamerika@arbeitsagentur.de

Im hier verlinkten Fernsehbeitrag des NDR (ab Minute 10:35) berichten übrigens ein junger Koch aus der allerersten Rekrutierung und sein Hoteldirektor aus Schleswig-Holstein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will das Verbot der Bettensteuer durch den Freistaat Bayern vor dem Bundesverfassungsgericht prüfen lassen. Zuerst muss aber noch der Stadtrat zustimmen.

Die Idee einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke stößt in der Bevölkerung einer Umfrage zufolge auf große Zustimmung. 60 Prozent der Befragten bewerten eine Steuer positiv, deren Höhe mit dem Zuckergehalt des Getränks steigt.

Während 60,4 Millionen Übernachtungen über Portale den Wohnraum unter Druck setzen, warnt Hotelier Marco Nussbaum vor der Lobby-Macht der Plattformen. Der Hotelverband IHA liefert mit einem neuen Leitfaden die Werkzeuge für Kommunen, um für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

Die Ära der kleinen Kosmetikfläschchen in Hotelzimmern geht zu Ende. Ab 2030 untersagt eine neue EU-Verordnung Einwegverpackungen für Hygieneartikel im Beherbergungssektor. Während Hotels auf nachfüllbare Spendersysteme umstellen, bleibt der Verkauf von Reisegrößen im Einzelhandel vorerst erlaubt.

Die erste Tarifrunde für die Beschäftigten im niedersächsischen Gastgewerbe endete in Hannover ohne Abschluss. Während der Dehoga eine zweistufige Erhöhung um insgesamt 5 Prozent anbot, lehnte die Gewerkschaft NGG die Vorschläge ab. Die Verhandlungen werden im März fortgesetzt.

Die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge kritisiert Forderungen nach einer Aufweichung des Acht-Stunden-Tags und warnt vor negativen Folgen für die Gleichstellung von Frauen.

Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt sieht die seit Jahresbeginn geltende Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen zwar als spürbare Entlastung, schätzt die aktuelle Lage aber dennoch weiter als angespannt an.

Der DEHOGA setzt sich mit einer Kampagne für die Ablösung der täglichen Höchstarbeitszeit ein. Durch eine Umstellung auf die Wochenarbeitszeit sollen Betriebe sowie deren Beschäftigte von mehr Flexibilität profitieren. Die Bundesregierung braucht der Verband allerdings nicht mehr zu überzeugen. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit ist längst in Planung.

Der CDU-Parteitag hat eine Steuer auf gezuckerte Getränke abgelehnt. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will aber noch nicht aufgeben und hat jetzt andere Pläne.

Mehrkosten fürs Mitnehmen? Potsdam will dem Beispiel Tübingen folgen und eine Verpackungssteuer einführen. Die Wirtschaft befürchtet, dass es am Ende der Kunde zu spüren bekommt.