Konferenz zum urbanen Nachtleben - Mannheim als deutscher Vorreiter

| Politik Politik

Mannheim macht die Nacht nicht unbedingt zum Tag - aber zum Thema. Experten aus aller Welt diskutieren über verschiedene Aspekte des Nachtlebens in der Stadt.

Zwei Tage lang steht in Mannheim die Nacht im Mittelpunkt. Unter der Ägide des städtischen Tochterunternehmens Startup Mannheim beginnt am Montag (10.00 Uhr) die «International Night Culture Conference». 

In Vorträgen, Diskussionen und Workshops geht es um verschiedene Aspekte urbanen Nachtlebens. So kommt am Eröffnungstag die venezolanische Stadtplanerin Andreina Seijas zu Wort, die ihren Forschungsschwerpunkt auf die verschiedenen Ausprägungen der Nachtkultur in großen Städten legt.

Bei dem Thema gilt Mannheim als Vorreiter in Deutschland. Dort wurde im vergangenen Jahr der bundesweit erste Nachtbürgermeister gewählt (Tageskarte berichtete) Zu seinen Aufgaben gehört es etwa, Konflikte im Nachtleben zu entschärfen. Dabei vermittelt er beispielsweise zwischen genervten Anwohnern und feiernden Partygästen. (dpa) 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sollten Steueraufschläge für Cola und Limo kommen, um Anreize für gesündere Ernährung zu setzen? Die Gesundheitsministerin ist dafür. Doch das letzte Wort in der Regierung ist noch nicht gesprochen.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Kennzeichnung der Tierhaltung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Der Hotelverband Deutschland plant mit „IHA Inside 2026“ ein Branchentreffen am Nürburgring. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Wettbewerbe und ein begleitendes Rahmenangebot.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.