Mallorca geht strikt gegen Privatvermieter vor

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Auf der Insel Mallorca werden Wohnungseigentümer im Gebiet der Inselhauptstadt Palma bald keine Zimmer oder Wohnungen an Urlauber vermieten dürfen. Eine entsprechende Verordnung wurde von der linken Stadtregierung auf Forderung von Bürgerinitiativen am späten Montagabend bekanntgegeben. Zu Beginn der Hochsaison am 1. Juli tritt die neue Regelung in Kraft.

Der Beschluss ist ein gezielter Schlag gegen Internetportale wie Airbnb, die das Preisgefüge auf dem Wohnungsmarkt ins Wanken gebracht haben. Die Mieten in Palma sind in den letzten fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen. Künftig soll in Palma nur die Ferienvermietung von Einfamilienhäusern erlaubt sein, sofern sich diese nicht auf geschütztem ländlichen Boden, in der Nähe des Flughafens oder in Gewerbegebieten befinden. 
Das Verbot beschränkt sich also nur auf die Inselhauptstadt. Außerhalb von Palma dürfen weiterhin Zimmer und Wohnungen über Airbnb und andere Anbieter vermietet werden.

Palmas Oberbürgermeister Antoni Noguera unterstreicht, dass seine Stadt Vorbild für andere Tourismusregionen werden wolle. Ziel sei es, das Leben der Einwohner wieder lebenswerter zu machen, gleichzeitig aber den Wohlstand zu erhalten.

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