„Manchmal tut es weh“ - DEHOGA Hessen-Präsident Gerald Kink im Podcast „Die kleine Kneipe“

| Politik Politik

Gerald Kink ist seit neun Jahren Präsident des Hotel- und Gastronomieverbandes DEHOGA Hessen und Inhaber des Hotel Oranien in Wiesbaden. In dem Podcast „Die kleine Kneipe“ spricht er über das Ehrenamt an der Spitze eines der mitgliedsstärksten Branchenverbände, seine Motivation und die Frage, wie politische Interessenvertretung gelingt: "Transparenz und ein wertschätzendes Miteinander" sind seine Maximen. 

Die Rolle und Wahrnehmung des DEHOGA in der Branche beschäftigen ihn auch sehr persönlich – „Manchmal tut es weh.“, sagt der 58jährige Hotelier, „und wir müssen die Kräfte des vielfältigen, heterogenen Gastgewerbes stärker bündeln.“

Die Corona-Krise und die Herausforderungen, die da noch kommen - sei es eine sich entwickelnde Schieflage zwischen Branchen, die auf Home Office-Arbeit setzen können und all jenen, denen dies verwehrt bleibt, lässt ihn Wertungswidersprüche befürchten, oder seien es die wirtschaftlichen Auswirkungen. Das sehr persönliche Gespräch eröffnet Einblicke in die Gedankenwelt einer Persönlichkeit, die mit einem hohen Maß an Integrationskraft und Verständnis auch klare Worte findet
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bayerische Landtag hat eine Reform des Zweckentfremdungsgesetzes beschlossen. Künftig können Kommunen eine Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungen einführen und auf Vermietungsdaten zugreifen.

Der Stadtrat der Stadt Zürich hat eine Volksinitiative zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen für gültig erklärt und unterstützt deren Ziele. Gleichzeitig ist ein Gegenvorschlag im Zusammenhang mit einer Bauordnungsrevision geplant.

Die Tarifgespräche im Gastgewerbe von Rheinland-Pfalz sind ohne Einigung beendet. Der DEHOGA erklärt die Verhandlungen mit der NGG für gescheitert und empfiehlt den Betrieben eine freiwillige Lohnerhöhung von 3,5 Prozent.

Potsdam plant eine Verpackungssteuer gegen Müllberge noch in diesem Jahr. Andere Städte in Brandenburg zweifeln an der Abgabe: zu hoher Aufwand, zu wenig Wirkung.

Das Europäische Parlament hat neue Regeln für Pauschalreisen beschlossen. Während der Deutsche Reiseverband die Sachlage im Vorfeld überwiegend positiv bewertet, sieht die Hotellerie noch offene Fragen bei einzelnen Vorgaben der Richtlinie.

Weniger Bürokratie, längere Öffnungszeiten: Ein neues Gesetz soll Berlins Gastronomie entlasten und den Service für Gäste verbessern. Was sich für Betreiber und Besucher ändern könnte.

Berliner Restaurants, Cafés und Kneipen sollen ihre Gäste in Zukunft länger auch vor der Türe bedienen dürfen. Das steht im Entwurf eines Gaststättengesetzes, den der Senat auf den Weg brachte.

Fernsehen, Spitzenküche - und jetzt auch noch Kommunalpolitik für Alexander Herrmann? Die Wählerinnen und Wähler im oberfränkischen Landkreis Kulmbach haben entschieden.

Das neue Tariftreuegesetz trifft die Hotellerie im Kern: Zimmerkontingente und Tagungen für den Bund hängen künftig an strikten Tarifvorgaben. Der Dehoga warnt trotz Nachbesserungen vor einem enormen Prüfaufwand für die Betriebe.

Unter welchen Namen dürfen Burger und Schnitzel ohne Fleisch in der EU verkauft werden? Nach viel Wirbel gibt es eine Einigung. Komplett glücklich ist der deutsche Minister damit nicht.