McDonald's setzt Diskussionsformat Burger Dialog mit Eko Fresh fort

| Politik Politik

McDonald's Deutschland startet am 19. Mai 2026 eine neue Runde seines Veranstaltungsformats Burger Dialog. Wie das Unternehmen mitteilt, fungiert der Musiker Eko Fresh in diesem Jahr als Kooperationspartner der Reihe. Der Auftakt findet im Berliner Europacenter statt und widmet sich dem Thema gesellschaftliches Engagement.

Die erste Veranstaltung der diesjährigen Reihe beginnt um 18 Uhr im McDonald's Restaurant im Berliner Europacenter. Unter dem Titel „Ehrenamt & Engagement“ diskutiert Eko Fresh mit Vertretern verschiedener politischer Organisationen. Nach Angaben des Unternehmens nehmen Clara von Nathusius (CDU) vom Bundesvorstand der Jungen Union, Johanna Börgermann (SPD) als stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos sowie der Bundestagsabgeordnete Julian Joswig (Bündnis 90/Die Grünen) an der Runde teil. Die Moderation übernimmt Anastasia Barner, die bereits im Vorjahr für das Format tätig war. Gegenstand der Debatte sind der Wert des Ehrenamts und die Stärkung lokaler Beteiligung.

Kooperation mit Bundespräsidenten und Stiftung

Das Gastronomieunternehmen ist in diesem Jahr Förderpartner des sogenannten Ehrentags. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Bundespräsidenten und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Die Aktion ruft anlässlich des Jahrestages des Grundgesetzes am 23. Mai bundesweit zu sozialem Engagement auf. McDonald's Deutschland integriert den ersten Burger Dialog in diese Initiative und legt den Schwerpunkt seiner diesjährigen Kampagne auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Der Burger Dialog zum Ehrentag soll zeigen, wie stark gesellschaftliches Engagement Menschen verbinden kann“, sagt Markus Weiß, Impact Lead und Unternehmenssprecher von McDonald's Deutschland, laut Mitteilung. Das Unternehmen wolle diesem Einsatz eine Bühne geben.

Fortführung des Formats für politische Teilhabe

Der Burger Dialog wurde nach Angaben von McDonald's Deutschland im Jahr 2025 ins Leben gerufen. Ziel des Formats sei es, Menschen aus der Politik und junge Stimmen aus der Gesellschaft für einen offenen Austausch über Zukunftsthemen zusammenzubringen. In der Vergangenheit fanden bereits Veranstaltungen zu Themen wie Landwirtschaft, Ausbildung und Zusammenhalt statt. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 kündigt das Unternehmen zusätzliche Termine zu unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten an, um die politische Teilhabe und den Abbau von Vorurteilen zu unterstützen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kurz vor dem geplanten Start der Verpackungssteuer in der brandenburgischen Stadt Potsdam reißt die Kritik nicht ab. Die CDU-Fraktion im Stadtparlament fordert, die Einführung der Abgabe auf Einwegverpackungen zum 1. Oktober doch noch zurückzunehmen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier führt seine Amtsgeschäfte vom 22. bis 24. September aus dem Vier-Sterne-Hotel Ruhr Inn in Hattingen. Zu seinem Programm gehören Gespräche mit Bürgern, ein Tourismustermin und eine Ordensverleihung.

Das NRW-Bündnis für gutes Kita- und Schulessen fordert mit einem neuen Positionspapier bessere Standards und verlässliche Strukturen für die Verpflegung in Kitas und Schulen.

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft warnt vor wirtschaftlichen Folgen zentraler AfD-Positionen. Im Mittelpunkt stehen Zuwanderung, offene Grenzen und eine mögliche Abkehr vom Euro.

Der Schweizer Ständerat hat einer Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungen um acht Jahre zugestimmt. HotellerieSuisse fordert nun den Nationalrat zum Mitziehen auf.

Eine Preisstudie im Auftrag der NGG zeigt nach der Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn kaum günstigere Restaurantgerichte. Die Gewerkschaft sieht die Entlastung der Gäste als ausgeblieben an. Der DEHOGA widerspricht: Die Steuersenkung sei kein Preissenkungsprogramm, sondern sichere Betriebe und stabilisiere Preise.

Das Schweizer Parlament will freiwillige Trinkgelder von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ausnehmen – auch bei elektronischer Zahlung. Der Bundesrat lehnt eine generelle Ausnahme ab und warnt vor möglichen Folgen für die soziale Absicherung.

Die Bundesregierung plant neue Vorgaben für das Bezahlen in Deutschland. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister sollen ab 2027 neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Welche Verfahren akzeptiert werden müssen und welche Ausnahmen vorgesehen sind.

Die britische Regierung will Regionalbürgermeistern in England künftig die Möglichkeit geben, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Entsprechende Pläne für die sogenannte Touristensteuer stellte nun Wohnungsbauministerin Angela Rayner vor.

Ein politischer Appell des DEHOGA Sachsen-Anhalt, im Nachgang der Landtagswahlen, sorgt für heftigen Streit: Rund 1.700 Kommentare haben sich unter dem Facebook-Beitrag gesammelt. Während einige Nutzer ankündigen, das Bundesland als Reiseziel zu meiden, werfen andere dem Verband vor, Hotellerie und Tourismus zu schaden.