Mehr Gehalt in Berliner Hotels und Restaurants

| Politik Politik

Der DEHOGA Berlin und die Gewerkschaft NGG haben sich auf den Abschluss eines neuen Entgelttarifvertrages für die Beschäftigten des Berliner Hotel- und Gaststättengewerbes verständigt. Die Tarifentgelte für die Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben erhöhen sich um 2,5 Prozent. Ab Mai 2020 erhöhen sich die monatlichen Tarifentgelte um weitere 3,3 Prozent.

Die monatlichen Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ebenfalls ab dem 01. Juli 2019 um jeweils 50 Euro pro Ausbildungsjahr und betragen 750 Euro für das erste Ausbildungsjahr, 900 Euro für das zweite Ausbildungsjahr und 1000 Euro für das dritte Ausbildungsjahr. Eine weitere Erhöhung gibt es dann noch einmal zum 1. Juli 2020 um jeweils 50 Euro pro Ausbildungsjahr. Dann beträgt die Ausbildungsvergütung 800 Euro für das erste Ausbildungsjahr, 950 Euro für das zweite Ausbildungsjahr und 1050 Euro für das dritte Ausbildungsjahr.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 24 Monaten bis zum 30. Juni 2021.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das neue Tariftreuegesetz trifft die Hotellerie im Kern: Zimmerkontingente und Tagungen für den Bund hängen künftig an strikten Tarifvorgaben. Der Dehoga warnt trotz Nachbesserungen vor einem enormen Prüfaufwand für die Betriebe.

Unter welchen Namen dürfen Burger und Schnitzel ohne Fleisch in der EU verkauft werden? Nach viel Wirbel gibt es eine Einigung. Komplett glücklich ist der deutsche Minister damit nicht.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht sich für einen Karenztag bei Krankheit aus. Lohn soll es dann erst ab dem zweiten Krankheitstag geben. Was er sich davon verspricht.

Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden fordert in einem Brandbrief den Stopp der Potsdamer Verpackungssteuer. Sie warnen vor Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent und bezweifeln den ökologischen Nutzen der Abgabe.

Der Landtag von Baden-Württemberg hat den Weg für die Rückerstattung von Corona-Soforthilfen frei gemacht. Wer vor dem 8. April 2020 Anträge stellte und bereits Geld zurückgezahlt hat, erhält dieses nun inklusive Zinsen zurück – allerdings erst nach einem noch einzurichtenden Antragsverfahren.

Mit Anwälten und Abmahnungen kämpfen die Oktoberfestwirte gegen den illegalen Weiterverkauf von Tischreservierungen. Nachdem erste Urteile gegen horrende Preise gefallen sind, warnen Stadt und Wirte nun gemeinsam: Gültig sind nur Original-Reservierungen.

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will das Verbot der Bettensteuer durch den Freistaat Bayern vor dem Bundesverfassungsgericht prüfen lassen. Zuerst muss aber noch der Stadtrat zustimmen.

Die Idee einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke stößt in der Bevölkerung einer Umfrage zufolge auf große Zustimmung. 60 Prozent der Befragten bewerten eine Steuer positiv, deren Höhe mit dem Zuckergehalt des Getränks steigt.

Während 60,4 Millionen Übernachtungen über Portale den Wohnraum unter Druck setzen, warnt Hotelier Marco Nussbaum vor der Lobby-Macht der Plattformen. Der Hotelverband IHA liefert mit einem neuen Leitfaden die Werkzeuge für Kommunen, um für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

Die Ära der kleinen Kosmetikfläschchen in Hotelzimmern geht zu Ende. Ab 2030 untersagt eine neue EU-Verordnung Einwegverpackungen für Hygieneartikel im Beherbergungssektor. Während Hotels auf nachfüllbare Spendersysteme umstellen, bleibt der Verkauf von Reisegrößen im Einzelhandel vorerst erlaubt.