Ministerpräsidenten diskutieren Gutscheine für Urlaub in Deutschland

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich gegen den Vorschlag aus Bayern ausgesprochen, in der Corona-Krise Gutscheine für Urlaub in Deutschland auszugeben. «Die Situation ist so ernsthaft und sensibel, dass wir uns auf die absolut notwendigen Dinge konzentrieren sollten», sagte Kretschmer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). «Urlaubsgutscheine gehören nicht dazu.»

Angesichts der Corona-Epidemie hatte die CSU kürzlich eine finanzielle Förderung von Urlaub in Deutschland in diesem Jahr vorgeschlagen. Mit finanziellen Anreizen in den Sommermonaten könnte man «ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen», hatte CSU-Chef Markus Söder gesagt. Denkbar seien entweder Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit. (Tageskarte berichtete)

Kretschmer sagte den Funke-Zeitungen: «Ich bin dafür, die Gastronomie zu stärken: Reduzierte Mehrwertsteuer nicht nur ein Jahr - und auch für Getränke.» Er fügte hinzu: «Aber wir sind nicht bei den Verschenkern. Wir arbeiten mit dem Geld der Steuerzahler und müssen die Schulden wieder zurückzahlen.» Das Bundeskabinett hatte zur Stärkung der Gastronomie beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Speisen für ein Jahr von 19 auf 7 Prozent zu reduzieren. (dpa)


 

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