München verbietet freizügige Werbung

| Politik Politik

Der Münchner Stadtrat will künftig sexistische Werbung auf städtischen Flächen verbieten. Wie die Welt berichtet, gehe der Beschluss auf einen Antrag der Grünen und der Rosa Liste zurück, der bereits Ende 2013 gestellt wurde. Nur fünf Jahre später kam es nun zum entsprechenden Beschluss. Eine Werbung wie von Wienerwald dürfte es auf den Flächen der Stadt künftig also nicht mehr geben. 

Bei der Definition greife die Stadt laut Welt auf Kriterien zurück, die bereits 1987 vom „Sexismus-Beirat“ in Österreich erstellt wurden. Auch in Pforzheim und in Ulm seien sie demnach schon im Einsatz. Die Definition lautet, dass eine Werbung unter anderem dann sexistisch ist, wenn die Verwendung der sexuellen Attraktivität ohne Sachzusammenhang mit dem Produkt erfolgt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Dehoga Saar warnt vor Hotel-Sterben

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Saarland (Dehoga) rechnet mit einem Hotel-Sterben, wenn es nicht gelingt, Saarbrücken für Gäste attraktiver zu machen. "Saarbrücken muss attraktiver werden, damit ein Zuwachs an Gästen erreicht wird", forderte Präsidentin Pink.

Bundeskartellamt sieht Handlungsbedarf bei Vergleichsportalen

Das Bundeskartellamt hat sich die Internet-Vergleichsportale genauer angeschaut und dabei zum Teil Verbraucherrechtsverstöße entdeckt. So wurde unter anderem kritisiert, dass sich Anbieter von Hotelzimmern Listenplätze auf Hotelplattformen erkaufen könnten. Die Verbraucher sollten also ganz genau hinschauen.

„Füllhorn kreativen Nachkartens“

Obwohl die Kreditkartengebühren 2015 gesenkt und gedeckelt wurden, beklagen 44 Prozent der Mitglieder des Hotelverbandes im Wesentlichen gleich gebliebene Gesamtkosten. MasterCard und Visa scheinen der Hotellerie einen ebenso bunten wie kreativen Strauß neuer Preispositionen auf die Rechnung zu setzen, sagt Markus Luthe vom Hotelverband und beschreibt das Füllhorn kreativen Nachkartens in einem Blog-Post.

Michael Frenzel als Präsident der Tourismuswirtschaft wiedergewählt

Der neue Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) ist der alte. Ex-Tui-Boss Michael Frenzel ist von der Mitgliederversammlung des Verbands einstimmig wiedergewählt worden. Frenzel steht dem Verband seit 2012 vor.

Airbnb-Vermieter in Berlin: Umsatz verdoppelt, hohe Strafen riskiert

Nach wie vor fehlt bei rund 90 Prozent aller Berliner Airbnb-Inserate eine Registriernummer. Das hat eine exklusive Datenanalyse des rbb ergeben. Einem Großteil der Anbieter ohne eine solche Kennzeichnung droht ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro. Von 2015 auf 2017 hat sich der berechnete Jahresumsatz mehr als verdoppelt.

„Blutwurstgate“ bei der Islamkonferenz

In der vergangenen Woche fand in Berlin die 12. Islamkonferenz des Bundesinnenministeriums statt. Die Veranstaltung hatte eigentlich zum Ziel, die muslimische Bevölkerung besser zu integrieren. Was jedoch vor allem hängen blieb, war das Catering: Es wurde unter anderem Blutwurst serviert.

Hotel-Mehrwertsteuer: Heftige Reaktionen auf Merz-Attacke

Die Ankündigung des CDU-Politikers Friedrich Merz, den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Hotel-Dienstleistungen kippen zu wollen, hat für heftige Reaktionen in den sozialen Netzwerken gesorgten. Gegner und Befürworter beschimpften sich. Der DEHOGA Bundesverband nannte die Fakten aus seiner Sicht.

Tourismuswirtschaft mit Studie zur Branchenrelevanz im Bundestag

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) hat im Bundestag eine Studie vorgestellt, bei der es um die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus geht. Union und SPD wollen eine „nationalen Tourismusstrategie“ erarbeiten. Die Studie unterstützt diesen Ansatz.

NGG fordert Lohnerhöhung für 2019

Nach Ansicht der Gewerkschaft NGG sollen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen im Ernährungsgewerbe sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe um 5,5 bis 6,5 Prozent im Jahr 2019 ansteigen. Schließlich seien die wirtschaftlichen Daten sehr gut, so der stellvertretender NGG-Vorsitzende Freddy Adjan.

Friedrich Merz will reduzierte Mehrwertsteuer für Hotels abschaffen

Bei der Regionalkonferenz der CDU in Böblingen hat Friedrich Merz die Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für die Hotellerie gefordert. „Allein das zu korrigieren, wäre schon alle Mühe wert“, sagte Merz. Der Vorstoß des CDU-Politikers wird auf erbitterten Widerstand der Gastgeber in der Bundesrepublik stoßen. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt in 25 europäischen Staaten.

Diskussion um Arbeitszeiten im Gastgewerbe

Nachdem sich Dehoga-Präsident Guido Zöllick auf dem Branchentag des Verbandes am 20. November zu den Arbeitszeiten im Gastgewerbe geäußert hat, folgte nun auch die Gewerkschaft NGG und sprach von „altem Wein in neuen Schläuchen“. 

Branchentag: DEHOGA kämpferisch in Berlin 

Stehende Ovationen für den DEHOGA Präsidenten Guido Zöllick: In einer kämpferischen Rede machte der Verbandschef beim Branchentag in Berlin klar, was Hotellerie und Gastronomie von der Politik erwarten. Das Publikum bedachte Zöllick mit reichlich Beifall, der beim Vizekanzler Olaf Scholz deutlich verhaltener ausfiel. (Mit Video und Bildergalerie)