Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister wirbt in Vietnam um touristische Fachkräfte

| Politik Politik

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) wird in Vietnam um Fachkräfte werben. Zudem stehe der Ausbau der Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen im Vordergrund, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. «In Sachsen-Anhalt wird der Fachkräftebedarf in den kommenden Jahren weiter steigen», heißt es in einer Mitteilung des Ministers. Dieser Bedarf werde nur mit gezielter Zuwanderung gedeckt werden können. Konkret gehe es etwa um Arbeitskräfte im Gesundheitswesen und Tourismus, teilte die Pressestelle des Ministeriums mit.

Im Mittwoch ist in Ho-Chi-Minh-Stadt ein Austausch mit deutschen Unternehmen geplant, die einen Standort in Vietnam haben. Am Tag darauf will die Delegation die Deutsch-Vietnamesische Universität besuchen. Ministeriumsangaben zufolge sind knapp 300 der 7000 ausländischen Studenten in Sachsen-Anhalt aus Vietnam. Dieser Austausch soll weiter gefördert werden. Der letzte mitgeteilte Termin der Asienreise soll am Montag in Singapur stattfinden. Auch hier ist sind Gespräche mit Wissenschaftsvertretern geplant. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arbeitszeitregeln sollen gelockert werden, das hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Wie sehr, ist noch offen. Ein erster Entwurf hält grundsätzlich am Achtstundentag fest.

Das Europäische Parlament hat neue Vorgaben für die Bezeichnung pflanzlicher Lebensmittel gebilligt. Während Begriffe wie „Veggie-Burger“ erlaubt bleiben sollen, könnten Bezeichnungen wie „Veggie-Hühnchen“ oder „veganer Speck“ künftig untersagt werden.

Der Schweizer Nationalrat hat eine Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen bis Ende 2035 abgelehnt. HotellerieSuisse kritisiert die Entscheidung. Nach der Entscheidung des Nationalrates wird sich nun der Ständerat mit der Vorlage befassen.

Marmelade kehrt zurück, Honig wird transparent: Die reformierten EU-Frühstücksrichtlinien bringen ab Juni 2026 neue Kennzeichnungspflichten auf das Buffet. Warum die strengeren Herkunftsangaben beim Honig den Einkauf verändern und neue Chancen für regionale Frühstückskonzepte bieten.

Der Deutsche Tourismusverband fordert anlässlich einer Bundestagsanhörung eine langfristige Absicherung der Finanzierung für die touristische Infrastruktur: Nur mit verlässlichen Förderinstrumenten könnten die Ziele der Nationalen Tourismusstrategie realisiert werden.

Die EU-Kommission hat erstmals Strategien für Inseln und Küstenregionen vorgestellt. Im Fokus stehen touristisch geprägte Gebiete, die mit Klimawandel, Wohnraummangel, saisonalen Arbeitsmärkten und einer hohen Abhängigkeit vom Tourismus konfrontiert sind.

Der Hotelverband Deutschland fordert eine Klarstellung der EU-Kommission zur Auslegung der Verpackungsverordnung PPWR. Nach Ansicht des Verbands könnten Hotels und Gastronomiebetriebe sonst fälschlicherweise als Hersteller von Verpackungen eingestuft werden.

Die Europäische Kommission hat wegen der Registrierungspflicht für Reisende ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien eingeleitet. Die spanischen Hotelverbände FEHM und CEHAT begrüßen den Schritt und fordern die sofortige Aufhebung der Regelung.

Ein Bündnis aus 14 Wirtschaftsverbänden fordert die Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.

Der Deutsche Tourismusverband fordert angesichts steigender kommunaler Kosten eine breitere Finanzierungsbasis für touristische Infrastrukturen. Dabei werden insbesondere Gästebeiträge und Tourismusabgaben als Mittel zur Sicherung der regionalen Attraktivität hervorgehoben.