Schreiben ignorieren: Behörden warnen vor Datenschutzauskunft-Zentrale

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Wie viele andere Gewerbetreibende haben auch Hoteliers und Gastronomen in den letzten Tagen Faxe der Datenschutzauskunft-Zentrale (DAZ) aus Oranienburg erhalten. Wer auf das dubiose Anschreiben antwortet, schließt ein Abo in höhe von mindestens 1.777,86 Euro ab.

In ihren Anschreiben versucht die „DAZ“, Unternehmer zu dem Erwerb ihres „Leistungspakets Basisdatenschutz“ für jährlich 498 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zu bewegen.  Im Kleingedruckten der Faxantwort ist zu lesen, dass damit  dieses Paket für 498 Euro plus Mehrwertsteuer für drei Jahre erworben wird. 

Inzwischen warnen auch offizielle Stellen denn das Anschreiben, das per per Telefax versendet wird, stammt von keiner Behörde und Unternehmen sollten darauf nicht antworten, auch wenn das Schreiben sehr offizielle wirkt. andesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern schreibt, dass Unternehmer als Verantwortliche zwar nachweisen müssen, dass sie die Vorschriften der DSGVO einhalten. Hierfür sei aber ein Vertragsabschluss mit der „DAZ“ aber nicht erforderlich. Behördenchef Heinz Müller: „Für mich riecht die Werbeaktion der 'DAZ' nach einem Betrugsversuch.

Die Polizei Unterfranken warnt vor diesen Schreiben und empfiehlt nicht auf diese einzugehen. Stutzig sollte man spätestens dann werden, wenn das Antwortfax an eine Rufnummer im Ausland geschickt werden soll. Falls Sie bereits einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben, widerrufen Sie diesen umgehend.

 

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