Spitzenpolitik trifft Gastgewerbe in Berlin

| Politik Politik

Um die Zukunft des Gastgewerbes in Deutschland geht es beim DEHOGA-Branchentag am 20. November 2018 in Berlin. Hoteliers und Gastronomen diskutieren mit den Spitzen der Bundespolitik über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der Branche.

„Gastronomie und Hotellerie in Deutschland befinden sich auf solidem Wachstumskurs. Doch trotz steigender Umsätze bleibt die Ertragslage angespannt“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). „Wir erwarten weniger Bürokratie, mehr Flexibilität und fairen Wettbewerb. Die steigende wirtschaftliche, beschäftigungspolitische und gesellschaftliche Bedeutung der Branche muss sich in mehr Wertschätzung und besseren Rahmenbedingungen widerspiegeln.“

Fast 1.000 Hoteliers und Gastronomen aus ganz Deutschland haben sich zum großen politischen Branchentreffen angemeldet, um zu erfahren, welche Antworten die Politik auf die drängenden Fragen der gastgewerblichen Unternehmer hat. Auf der DEHOGA-Bühne im Maritim Hotel Berlin stehen hochkarätige Referenten. Neben

Guido Zöllick, dem Präsidente des DEHOGA Bundesverbandes, treten Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretärin der CDU Deutschlands, Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus, Christian Lindner, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Bundesvorsitzender der FDP, sowie Olaf Scholz, Vizekanzler und Bundesminister der Finanzen auf.

Am Nachmittag schließt sich eine Talkrunde mit den Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann MdB, CDU/CSU, Michael Theurer MdB, FDP, und Anja Hajduk MdB, Bündnis 90/Die Grünen sowie den Unternehmern Nicole Kobjoll, Schindlerhof, Dieter Gitzen, Sodexo Deutschland, Peter Reichert, Seehof Herrsching, und Dieter Wäschle, Petershof, an.

Durch den DEHOGA-Branchentag führt Dr. Hajo Schumacher, Journalist, Autor und Moderator.

Informationen zu den Vortragsthemen und zum Programm sind unter www.dehoga.de abrufbar.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sollten Steueraufschläge für Cola und Limo kommen, um Anreize für gesündere Ernährung zu setzen? Die Gesundheitsministerin ist dafür. Doch das letzte Wort in der Regierung ist noch nicht gesprochen.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Kennzeichnung der Tierhaltung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Der Hotelverband Deutschland plant mit „IHA Inside 2026“ ein Branchentreffen am Nürburgring. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Wettbewerbe und ein begleitendes Rahmenangebot.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.