Tourismus-Koordinator der Bundesregierung gegen neue Ski-Gebiete in Bayern

| Politik Politik

Der neue Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Dieter Janecek (Grüne), spricht sich mit Blick auf den Klimawandel gegen weitere Skigebiete in Bayern aus. «In Bayern sind die Höhenlagen dafür einfach nicht gegeben. Die Investitionen sollten nicht in hoch-technisierte Anlagen gehen, sondern in die Stärkung ganzjähriger Angebote», sagte der Politiker der «Augsburger Allgemeinen».

«Es gibt eine Zukunft für den Ski-Tourismus in Bayern, aber es ist nur eine der Möglichkeiten. Die Botschaft muss sein, dass die Urlauber das ganze Jahr in die Berge kommen können.»

Der Tourismus-Beauftragte aus Berlin hatte sich am Samstag in Garmisch-Patenkirchen mit Vertretern der Branche getroffen, um
über Konsequenzen aus dem Klimawandel zu reden.

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) kommentierte diesen Termin in der «Augsburger Allgemeinen» mit einem Seitenhieb: «Herr Janecek kann den Besuch in einer typischen bayerischen Tourismusregion als Fortbildungsveranstaltung verbuchen - mit der Bitte, weitere grüne Parteifunktionäre zu Praktikergesprächen aufs Land zu schicken.»

Janecek ist seit kurzem neuer Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus. Der 46-Jährige folgte auf Claudia Müller (ebenfalls Grüne). Die 41-Jährige war aus dem Bundeswirtschaftsministerium ins Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft gewechselt - als Parlamentarische Staatssekretärin. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sollten Steueraufschläge für Cola und Limo kommen, um Anreize für gesündere Ernährung zu setzen? Die Gesundheitsministerin ist dafür. Doch das letzte Wort in der Regierung ist noch nicht gesprochen.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Kennzeichnung der Tierhaltung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Der Hotelverband Deutschland plant mit „IHA Inside 2026“ ein Branchentreffen am Nürburgring. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Wettbewerbe und ein begleitendes Rahmenangebot.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.