Volksfreund: „Misstöne“ beim DEHOGA Rheinland-Pfalz

| Politik Politik

Wie der Trierische Volksfreund berichtet, soll die Amtszeit von Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, vorzeitig um acht Jahre verlängert werden. Das finden, laut Zeitung, nicht alle Kreisverbände gut.

Wie das Blatt schreibt, gehe es beim morgigen Delegiertentag unter Punkt zehn der Tagesordnung um die Verlängerung der Wahlperiode von Dehoga-Präsident Gereon Haumann um weitere acht Jahre. Was auf den ersten Blick harmlos klinge, sorge verbandsintern seit Tagen für Zoff, so die Zeitung, da längst nicht alle 32 Kreisverbände mit dem Tagesordnungspunkt zufrieden seien. 

Wie das das Blatt weiter ausführt, sehe der Beschlussvorschlag vor, die Amtszeit des Präsidenten vorzeitig um weitere acht Jahre zu verlängern. Geht der Antrag durch wäre der jetzt 52-jährige Hotelier bis 2029 im Amt. Haumann ist eine Art hauptamtlicher Präsident, der für seine Dienste im Verband „auch äußerst gut entlohnt“ werde, berichtet der Volkfreund unter Berufung auf Insider. 

Haumann steht seit 2009 an der Spitze des rheinland-pfälzischen DEHOGA und kann für sich verbuchen, den einst zerstrittenen Landesverband vereint zu haben und dessen Schlagkraft deutlich erhöht zu haben. Vor zwei Jahren scheiterte Haumann bei seinem Anlauf, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes zu werden. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Schweizer Nationalrat hat eine Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen bis Ende 2035 abgelehnt. HotellerieSuisse kritisiert die Entscheidung. Nach der Entscheidung des Nationalrates wird sich nun der Ständerat mit der Vorlage befassen.

Marmelade kehrt zurück, Honig wird transparent: Die reformierten EU-Frühstücksrichtlinien bringen ab Juni 2026 neue Kennzeichnungspflichten auf das Buffet. Warum die strengeren Herkunftsangaben beim Honig den Einkauf verändern und neue Chancen für regionale Frühstückskonzepte bieten.

Der Deutsche Tourismusverband fordert anlässlich einer Bundestagsanhörung eine langfristige Absicherung der Finanzierung für die touristische Infrastruktur: Nur mit verlässlichen Förderinstrumenten könnten die Ziele der Nationalen Tourismusstrategie realisiert werden.

Die EU-Kommission hat erstmals Strategien für Inseln und Küstenregionen vorgestellt. Im Fokus stehen touristisch geprägte Gebiete, die mit Klimawandel, Wohnraummangel, saisonalen Arbeitsmärkten und einer hohen Abhängigkeit vom Tourismus konfrontiert sind.

Der Hotelverband Deutschland fordert eine Klarstellung der EU-Kommission zur Auslegung der Verpackungsverordnung PPWR. Nach Ansicht des Verbands könnten Hotels und Gastronomiebetriebe sonst fälschlicherweise als Hersteller von Verpackungen eingestuft werden.

Die Europäische Kommission hat wegen der Registrierungspflicht für Reisende ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien eingeleitet. Die spanischen Hotelverbände FEHM und CEHAT begrüßen den Schritt und fordern die sofortige Aufhebung der Regelung.

Ein Bündnis aus 14 Wirtschaftsverbänden fordert die Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.

Der Deutsche Tourismusverband fordert angesichts steigender kommunaler Kosten eine breitere Finanzierungsbasis für touristische Infrastrukturen. Dabei werden insbesondere Gästebeiträge und Tourismusabgaben als Mittel zur Sicherung der regionalen Attraktivität hervorgehoben.

Wie schon 2015 scheitert Hamburg mit seinen Olympia-Plänen am Willen der Bevölkerung. Das ist auch eine Niederlage für den Senat und seinen Bürgermeister Peter Tschentscher. Wirtschaftsverbände bedauerten das Nein zu Olympia.

Urlaub in Deutschland könnte für viele angesichts der angespannten Weltlage eine realistische Option werden. Profitieren dürften nach Ansicht des Tourismus-Koordinators vor allem küstennahe Regionen.