Wirtschaftsminister Altmaier will Reisebranche nicht im Stich lassen

| Politik Politik

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat der deutschen Reisebranche seine Unterstützung in der Corona-Krise zugesichert. «Wir werden Sie als Bundesregierung nicht im Stich lassen», sagte der CDU-Politiker am Dienstag anlässlich der Jahrestagung des Deutschen Reiseverbandes DRV. Die Regierung werde im Rahmen ihrer Möglichkeiten mithelfen, dass die große Mehrheit der Unternehmen überlebe. Ihm sei daran gelegen, dass die Tourismus- und Reisebranche nach der Krise wettbewerbsfähig und erfolgreich sei.

Einen von der Branche geforderten Tourismusgipfel lehnte Altmaier zum jetzigen Zeitpunkt ab. «Er würde Erwartungen wecken, die man wahrscheinlich nicht halten kann». Sobald die Reisewarnungen aufgehoben seien, sobald es wieder losgehen könne, sei er gerne dazu bereit. «Ich verspreche Ihnen, wir holen das nach». Der Tourismus zählt zu den am härtesten von der Corona-Krise getroffenen Branchen. Reisebüros und Veranstalter verzeichneten 2020 nach Schätzungen des DRV einen Umsatzeinbruch von 80 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie. Doch wie viele Arbeitnehmer sie am Ende bekommen, bleibt abzuwarten.

Die Folgen des Iran-Kriegs belasten Autofahrer und Wirtschaft. Mit einer Steuersenkung und einem Krisen-Bonus will die Koalition helfen. Weitere Reformen sollen folgen.

Die Bundesregierung hält an ihren Plänen fest, künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu ermöglichen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, die als Bundestagsdrucksache vorliegt.

Berlin will über den Bundesrat eine bundesweite Pflicht für digitale Zahlungsmittel durchsetzen. Auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist eine entsprechende Regelung vorgesehen.

Ein Bündnis mehrerer Branchenverbände spricht sich gegen die geplante Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf die Gastronomie aus. Die Organisationen sehen laut Mitteilung zusätzliche Belastungen und fordern ein Aussetzen des Gesetzesvorhabens.

Das Bundeskabinett hat eine Verordnung beschlossen, die Ausnahmen vom Lärmschutz für Public Viewing während der Fußball-WM 2026 ermöglicht. Städte und Gemeinden sollen dadurch flexibler über Veranstaltungen in den Nachtstunden entscheiden können.

Eine Expertenkommission empfiehlt zur Sanierung der Krankenkassen Steuererhöhungen auf Tabak, Alkohol und Zucker. Während die Berater auf Prävention und Milliardenentlastungen setzen, warnen Verbraucherschützer vor neuen sozialen Barrieren im Gesundheitssystem.

Jugendliche ab 14 Jahren dürfen in Begleitung etwa der Eltern in der Öffentlichkeit Bier, Wein oder Sekt trinken. Die Jugendministerin will das «begleitete Trinken» beenden.

Der Rat der Europäischen Union hat die Reform der Pauschalreiserichtlinie verabschiedet, um für mehr Klarheit bei Reisearten und außergewöhnlichen Umständen zu sorgen. Kritiker bemängeln jedoch die Beibehaltung der 14-tägigen Rückerstattungsfrist und fehlende Instrumente für globale Krisenszenarien.

Berlin führt eine Ausbildungsplatzumlage für Unternehmen ein. Wirtschaftsverbände kritisieren die Abgabe und sprechen von zusätzlichen Belastungen für Betriebe.