Yum! Brands schließt KFC-Restaurants in Russland

| Politik Politik

Yum! Brands stellt den Betrieb von unternehmenseigenen KFC-Restaurants in Russland ein. Zudem wurde eine Vereinbarung zur Schließung aller Pizza Hut-Betriebe in Russland mit dem Master-Franchisenehmer getroffen. Dies baue auf ihrer Entscheidung auf, alle Investitionen und die Entwicklung von Restaurants in Russland auszusetzen und alle dortigen Gewinne in humanitäre Bemühungen umzuleiten, erklärte das Unternehmen. 

Zu diesen humanitären Bemühungen gehört eine Spende in Höhe von einer Million US-Dollar der Yum! Brands Foundation an das Rote Kreuz, die Aktivierung des "Yum! Katastrophenhilfefonds" zur Unterstützung ukrainischer Franchise-Mitarbeiter und Spenden von Mitarbeitern an UNICEF, Rotes Kreuz, Welternährungsprogramm und International Rescue Committee. Darüber hinaus stellen die Franchisenehmer in den umliegenden Regionen Lebensmittel für Flüchtlinge bereit.

"Wie immer konzentrieren wir uns weiterhin auf die Sicherheit unserer Mitarbeiter in der Region und werden unsere Teams in der Ukraine weiterhin unterstützen, während wir evaluieren, wie Yum! Marken in der Region positiv wirken können", so das Unternehmen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Schweizer Nationalrat hat eine Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen bis Ende 2035 abgelehnt. HotellerieSuisse kritisiert die Entscheidung. Nach der Entscheidung des Nationalrates wird sich nun der Ständerat mit der Vorlage befassen.

Marmelade kehrt zurück, Honig wird transparent: Die reformierten EU-Frühstücksrichtlinien bringen ab Juni 2026 neue Kennzeichnungspflichten auf das Buffet. Warum die strengeren Herkunftsangaben beim Honig den Einkauf verändern und neue Chancen für regionale Frühstückskonzepte bieten.

Der Deutsche Tourismusverband fordert anlässlich einer Bundestagsanhörung eine langfristige Absicherung der Finanzierung für die touristische Infrastruktur: Nur mit verlässlichen Förderinstrumenten könnten die Ziele der Nationalen Tourismusstrategie realisiert werden.

Die EU-Kommission hat erstmals Strategien für Inseln und Küstenregionen vorgestellt. Im Fokus stehen touristisch geprägte Gebiete, die mit Klimawandel, Wohnraummangel, saisonalen Arbeitsmärkten und einer hohen Abhängigkeit vom Tourismus konfrontiert sind.

Der Hotelverband Deutschland fordert eine Klarstellung der EU-Kommission zur Auslegung der Verpackungsverordnung PPWR. Nach Ansicht des Verbands könnten Hotels und Gastronomiebetriebe sonst fälschlicherweise als Hersteller von Verpackungen eingestuft werden.

Die Europäische Kommission hat wegen der Registrierungspflicht für Reisende ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Spanien eingeleitet. Die spanischen Hotelverbände FEHM und CEHAT begrüßen den Schritt und fordern die sofortige Aufhebung der Regelung.

Ein Bündnis aus 14 Wirtschaftsverbänden fordert die Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.

Der Deutsche Tourismusverband fordert angesichts steigender kommunaler Kosten eine breitere Finanzierungsbasis für touristische Infrastrukturen. Dabei werden insbesondere Gästebeiträge und Tourismusabgaben als Mittel zur Sicherung der regionalen Attraktivität hervorgehoben.

Wie schon 2015 scheitert Hamburg mit seinen Olympia-Plänen am Willen der Bevölkerung. Das ist auch eine Niederlage für den Senat und seinen Bürgermeister Peter Tschentscher. Wirtschaftsverbände bedauerten das Nein zu Olympia.

Urlaub in Deutschland könnte für viele angesichts der angespannten Weltlage eine realistische Option werden. Profitieren dürften nach Ansicht des Tourismus-Koordinators vor allem küstennahe Regionen.