Augmented Reality in der Touristik

| Technologie Technologie

Das Unternehmen 361/DRX ​demonstriert mit der Fortsetzung des Projekts “Luftschlösser” für die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), wie Mixed Reality-Anwendungen durch Social Media AR in der Touristik massentauglich fortgeführt werden können. Mehr als fünf Millionen potenzielle Besucher der traditionsreichen Orte in Deutschland wurden über die Anwendungen auf Facebook und Instagram bislang erreicht.

Im März 2019 hatte 361/DRX im Rahmen der ITB die Nutzung von Mixed Reality in der Touristik-Branche vorgestellt und umgesetzt. Damals war das Herzstück der “Luftschlösser”-Kampagne eine Anwendung für die Microsoft HoloLens. Mit dieser können mit Hilfe der Hololens auf der ganzen Welt kulturelle Wahrzeichen wie Schloss Sanssouci oder Neuschwanstein bestaunt werden. Nun folgt die Erweiterung der Idee als SparkAR-Kampagne für Facebook und Instagram.
 

Im Zentrum stehen erneut einige der beliebtesten Touristenattraktionen Deutschlands. Die Nutzer können diese durch eine Verschmelzung von realer Umgebung und 3D-Modell mittels Augmented Reality hautnah und interaktiv erleben. Möglich wird dies durch eine AR-Anwendung, die technologisch auf Spark AR Studio beruht - direkt innerhalb der Facebook- oder Instagram-App. Ein Klick auf den Kampagnen-Link genügt und schon schweben Schloss Neuschwanstein, Schloss Sanssouci oder die Burg Hohenzollern auf dem Schreibtisch oder der Küchenzeile

Der Nutzer kann die winterlichen Schlösser z.B. umrunden und so auch kleinste Details genau untersuchen. Bei diesem virtuellen Schlossrundgang fällt irgendwann ein Icon in Form einer Krone ins Auge. Tippt der Nutzer dieses an, wechselt die Smartphone-Kamera in den Selfie-Modus und projiziert das Gesicht des Nutzers in ein Gemälde des jeweiligen Schlossherren hinein. Die so entstandenen “Schlossherren-Selfies” können anschließend heruntergeladen oder geteilt werden. Mit 5 Millionen erreichten Nutzern ist die Kampagne bereits kurze Zeit nach dem Launch ein durchschlagender Erfolg.

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, erklärt dazu: „Mit der Umsetzung dieser Social AR-Kampagne setzen wir als National Tourist Board einen weiteren Impuls im digitalen Wettbewerb der Destinationen. Unsere erfolgreiche Mixed Reality-Anwendung zum Thema ‚Schlösser, Parks und Gärten‘ ermöglichte bereits ein einzigartiges audio-visuelles Erlebnis, das die virtuelle mit der realen Welt verbindet. Ihre Adaption für unsere Social Media-Anwendungen macht sie massentauglich und steigert damit die Reichweite erheblich. Durch die Präsentation unverwechselbarer touristischer Highlights unseres Landes mit diesen digitalen Tools machen wir überdurchschnittlich vielen Digital Natives Lust auf das Reiseland Deutschland.“

“Wir zeigen mit unseren winterlichen ‘Luftschlössern’, dass aufmerksamkeitsstarke Augmented Reality-Anwendungen inklusive Gamification-Element massentauglich umgesetzt werden können und ​3D-Storytelling eine echte Bereicherung für die Social-Media-Kommunikation darstellen. Eine pragmatische Herangehensweise, wie mit Social Media AR für Facebook oder Instagram, ermöglicht hohe Reichweiten und unschlagbare Engagement-Raten”, so Daniel Sack, Geschäftsführer von 361/DRX.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.

Haften Chatbot-Betreiber für unwahre KI-Aussagen? Ja, sagt das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil zu einer Klinik. Auch das LG Hamburg hatte im Zusammenhang mit Chatbot Grok schon so entschieden.