Direkte Buchungen: Selecdoo will Hotels mit Bloggern und Influencern verbinden

| Technologie Technologie

Die digitale Plattform Selecdoo nutzt Blogger und Influencer, um direkte Buchungen in Hotels anzukurbeln. Dazu ermöglicht Selecdoo Hotels, ohne Umwege mit großen Internetseiten auf Provisionsbasis zusammen zu arbeiten. Selecdoo kooperiert, nach eigenen Angaben, mit 950 digitalen Direktvertriebspartnern und Bloggern.

Durch die direkte Zusammenarbeit mit den jeweiligen digitalen Vertriebspartnern, Bloggern und Influencern würden Hotels auf deren Kanälen beschrieben und vorgestellt oder sogar empfohlen. In einen Artikel oder Blog-Post über ein Hotel werden dann entsprechende Angebote des Hauses eingebaut, die direkt buchbar sind. Hierfür erhalten die Blogger dann Provisionen pro erfolgter Buchung. Ferner verspricht das Unternehmen in einem Pressetext zum Beispiel die Ansprache neuer Zielgruppen auf großen und verkaufsstarken Schnäppchenblogs für buchungsschwache Zeit

Die Idee für Selecdoo entstand im September 2017. Im Oktober 2018 veröffentlichte das Münchener Unternehmen N3M Connecting Businesses die Plattform Selecdoo. Ziel von CEO David Schmidt ist die Verbesserung der digitalen Direktvermarktung von Hotels. Hierzu nutzt die Firma ihr Netzwerk mit rund 950 digitalen Direktvertriebspartnern und Bloggern um attraktive Angebote und echte Empfehlungen der Hotels auf themenrelevanten Blogs und Internetseiten zu platzieren. Zusätzlich zum bestehenden Netzwerk können Hoteliers eigene Vertriebspartner in das Netzwerk einladen lassen.

Die Buchung des Gastes wird dabei direkt auf der Hotel-eigenen Internetseite durchgeführt. Hierzu zählen ebenso die Zahlungen – diese gehen direkt bei der Buchung durch den Gast an das Hotel oder werden vom Gast vor Ort beglichen. Dies bietet den Vorteil zum Erhalt des kompletten Datensatzes: Ohne externe Buchungsportale oder Dienstleister mit einzubeziehen. Somit erhält der Hotelier sämtliche Angaben des Gastes bereits vor der Ankunft im Hotel. Diese können entweder vor der Buchung für Upselling Maßnahmen genutzt werden oder im Nachgang für zukünftige Marketing-Aktionen erneut verwendet werden.

David Schmidt will die digitale Vermarktung der Hotels nachhaltig ergänzen und verändern. Daher entstehen dem Hotelier erst Kosten, wenn der Gast seine Buchung nicht mehr stornieren kann. Die Provision beläuft sich hier auf höchstens 16 Prozent und kann vom Hotelier selbst bestimmt werden. Sowohl die Einrichtung des Accounts im Netzwerk als auch die Veröffentlichung durch das Netzwerk sind kostenfrei..

Weitere Informationen: Seelecdoo.com


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eventmachine stellt mit „FastPath Setup“ einen KI-gestützten Daten-Onboarding-Prozess für den MICE-Vertrieb vor. Aus verstreuten Unterlagen und Mitarbeiterwissen entsteht ein strukturiertes Angebotsportfolio, während der „Setup Health Check“ Konfigurationen live auf Logikfehler und falsches Pricing prüft. So können Hotels ab dem ersten Tag fehlerfreie MICE-Sofortangebote erstellen.

Pressemitteilung

Die Hotellerie steht angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und steigender Betriebskosten vor der Herausforderung, operative Abläufe effizienter zu gestalten. Mit der Veröffentlichung des neuen White Papers „Der Generationenkompass im Hotelbetrieb“ präsentiert der Hotel-Technologieanbieter Straiv frische empirische Marktdaten zu den tatsächlichen Erwartungen von Hotelgästen.

Wo entstehen Umsätze, welche Vertriebskanäle bringen Buchungen und welche Zimmerkategorien sind besonders gefragt? DIRS21 will Hoteliers mit dem neuen Modul DIRS21 Insights einen zentralen Überblick über diese Geschäftsdaten geben. Grundlage sind Reservierungsdaten, die bereits innerhalb der Plattform verarbeitet werden.

OpenTable baut seine Plattform mit mehr als 20 neuen und überarbeiteten Funktionen aus. KI und Automatisierung kommen von der Restaurantsuche über ChatGPT und Gemini bis zur Tischsteuerung und Auswertung von Betriebsdaten zum Einsatz.

DIRS21, happyhotel und ibelsa bündeln ihre Marktaktivitäten in Österreich. Fabio Torreggiani übernimmt dabei die Rolle eines gemeinsamen Ansprechpartners für den österreichischen Hotelmarkt.

Die Motel One Group integriert eine KI-gestützte Hotelsuche für Motel One und The Cloud One Hotels in ChatGPT. Verfügbarkeiten und Preise sollen dort in Echtzeit durchsucht werden können, die Buchung erfolgt weiterhin bei Motel One.

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Die Roomservice-Plattform Camo Hospitality hat vier Millionen US-Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits in mehr als 60 Hotels in sechs US-Märkten aktiv und will mit dem Kapital weiter expandieren.

Der Kampf um die Gastro-Kasse wird härter. Paymentkonzerne, Softwareanbieter und Lebensmittelgroßhändler wollen ins Geschäft. Doch was kostet das den Gastronomen wirklich – und wer verdient am Ende alles mit?

Mews Financial Services hat von der niederländischen Zentralbank DNB eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten. Die regulierten Funktionen sollen ab Ende 2026 zunächst bei einer Pilotgruppe von Unterkünften in den Niederlanden eingeführt und anschließend auf den EWR ausgeweitet werden.