Einkaufen ohne Kasse: Aramark und SAP eröffnen ersten autonomen Shop

| Technologie Technologie

Einkaufen, ohne an der Kasse zu bezahlen? Was futuristisch klingt, wird jetzt im autonomen Shop von Aramark bei SAP Walldorf Realität. Die Kunden können rund um die Uhr Gerichte und Snacks einkaufen, bezahlt wird automatisch per App beim Verlassen des Ladens. 

„Die Aufgaben in der Betriebsgastronomie haben sich durch hybrides Arbeiten und flexible Zeiten verändert“, sagt Arnd Rune Thomas, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Aramark. „Gleichzeitig stehen wir vor großen Herausforderungen durch den Mangel an Personal. Der autonome Shop ist dafür eine gute Lösung, wir können rund um die Uhr ein smartes Einkaufserlebnis anbieten.“

„Wir freuen uns über die Eröffnung des ersten Quick-Eats-Shop in einem SAP-Gebäude. Der Shop ergänzt unser aktuelles Kiosk-Angebot perfekt und ermöglicht eine 24/7-Versorgung für unsere Mitarbeitenden in einem flexiblen Arbeitsumfeld“, so Jürgen Ziegler, Catering Coordinator SAP Food Spaces.

Nach einer Registrierung in der Aramark-App können Gäste via Smartphone in den Shop einchecken. Alles, was aus den Regalen genommen wird, landet automatisch im digitalen Einkaufswagen. Verlässt der Gast den Shop, läuft die Bezahlung über die App ab.

So müssen keine Artikel eingescannt werden, Wartezeiten an den Kassen entfallen. Die Technologie, die von den Partnern Mastercard und Zippin entwickelt wurde, erkennt mit Hilfe von Sensoren genau, welche Waren aus den Regalen genommen oder wieder zurückgelegt werden. Damit präsentiert der Caterer eine weitere innovative Lösung für die veränderten Anforderungen an die Arbeitswelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Eine Untersuchung der Organisation Which? zeigt, dass KI-Zusammenfassungen auf Tripadvisor negative Gästerückmeldungen verharmlosen oder sicherheitsrelevante Warnungen ausblenden. Verbraucherschützer raten zur Vorsicht.

Der Hotelsoftware-Anbieter Mews trennt sich von Mitarbeitern und richtet seine Organisation stärker auf künstliche Intelligenz aus. Richard Valtr und Matthijs Welle betonen zugleich die starke Geschäftslage des Unternehmens.

KI-Bilder, Chatbots oder automatisch erstellte Texte: Ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des EU AI Act. Wann Hotels und Restaurants Inhalte kennzeichnen müssen – und wann nicht.

Warum sind manche Google-Apps auf Android-Handys Standard? Der Tech-Gigant muss eine milliardenschwere Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission akzeptieren.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Das Berliner Hoteltechnologie-Unternehmen Smart Host erhält eine Wachstumsfinanzierung von Riverside Acceleration Capital. Die Mittel sollen in den Ausbau der Plattform, die DACH-Region und die Expansion in weitere europäische Märkte fließen.

Microsoft beobachtet seit April 2026 eine gezielte Cyberangriffskampagne gegen Hotels in Europa und Asien. Die Angreifer nutzen täuschend echte Phishing-Mails und installieren nach dem Öffnen vermeintlicher Bilddateien eine dauerhaft aktive Schadsoftware.

Ab August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des AI Act. Was bedeutet das für Hotels, Restaurants und touristische Unternehmen? Ein Praxis-Check zeigt, welche KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen – und welche nicht.

Eine aktuelle Studie des TÜV-Verbands zeigt, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen einen hohen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen sieht. Insbesondere größere Betriebe und der Handel haben eine hohe Nachfrage.