Kontaktloses Bezahlen wird zum Standard

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In der Corona-Pandemie finden die Bundesbürger Gefallen am digitalen Bezahlen. Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) hat allein im August beim Einkaufen vor Ort mindestens einmal kontaktlos mit der Giro- oder Kreditkarte bezahlt und die Karte nur kurz vor das Lesegerät gehalten. Rund jeder Vierte (26 Prozent) tut das sogar regelmäßig mehrmals pro Woche.

Aber auch die kontaktlose Bezahlung mit dem Smartphone oder der Smartwatch, wie sie unter anderem Dienste wie Apple Pay oder Google Pay ermöglichen, sind beliebt. Jeder Dritte (33 Prozent) hat im selben Zeitraum mindestens einmal auf diese Weise bezahlt, 16 Prozent nutzen Smartphone oder Smartwatch regelmäßig mehrmals pro Woche zum Bezahlen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Digitale Bezahlverfahren sind nicht nur in der Pandemie eine sinnvolle Ergänzung zum Bargeld. Gerade das Smartphone eignet sich ideal zum Bezahlen: Wir haben es immer dabei und dank biometrischer Schutzmechanismen wie etwa dem Fingerabdruckscan ist es auch besonders sicher“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Bitkom setzt sich daher für eine umfassende Wahlfreiheit beim Bezahlen ein, indem an jeder Kasse und bei jedem Bezahlvorgang mindestens eine europaweit nutzbare, digitale Bezahloption angeboten werden muss. Auch die EU-Kommission spricht sich in der gerade veröffentlichten „Retail Payments Strategy“ für die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs aus und will die Notwendigkeit regulatorischer Schritte prüfen.

Zunehmende Verbreitung findet auch Online-Banking. Alleine im August haben 7 von 10 Personen (71 Prozent) mindestens einmal digitale Banking-Dienste wie Online-Überweisung oder den Online-Abruf des Kontostandes genutzt. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) hat sogar mehrmals pro Woche auf Online-Banking zurückgegriffen.


 

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