Wie der Instagram-Algorithmus funktioniert

| Technologie Technologie

Instagram wird für Hotels und Restaurants immer wichtiger. Wie genau aber der Algorithmus funktioniert, der die Bilder in die Accounts der Nutzer spült, wusste kaum jemand so genau. Bis jetzt. Denn nun hat Instagram eine Gruppe Journalisten ins neue Büro in San Francisco eingeladen, um das Ganze zu erklären. 

Drei Hauptfaktoren bestimmen den Instagram-Feed:

  • Interesse: Der vorausgesagte Wert, wie sehr die Veröffentlichung von Interesse für den Nutzer sein wird. Dies ergibt sich durch das vergangene Verhalten des Nutzers bei ähnlichen Inhalten.   
  • Aktualität: Wann wurde der Post geteilt? Aktuelle Veröffentlichungen werden verständlicherweise priorisiert im Vergleich zu älteren Beiträgen.  
  • Beziehung: Wie nah steht der Nutzer zum Verfasser des Posts? Personen, mit denen in der Vergangenheit bei Instagram interagiert wurde, werden höher eingestuft.

 Darüber hinaus gibt es noch drei weitere Kriterien, die den Feed beeinflussen: 

  • Häufigkeit: Wie oft öffnet der User Instagram? Schließlich will das Netzwerk stets die besten Bilder seit dem letzten Besuch zeigen. 
  • Folgen: Folgt ein Nutzer einer großen Anzahl an Personen, wird immer eine Auswahl ihrer Posts gezeigt. So kann es vorkommen, dass von einer bestimmten Person weniger angezeigt wird. 
  • Nutzung: Auch die Nutzungsdauer ist wichtig. Verbringt ein User stets nur kurze Zeit bei Instagram, werden nur die besten Posts angezeigt. Dauert es für gewöhnlich länger, öffnet Instagram auch die tieferen Ebenen. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Expedia Group hat die Übernahme der Plattform Layla bekanntgegeben. Durch diesen Schritt soll die Strategie im Bereich der künstlichen Intelligenz beschleunigt werden. Das Berliner Startup bietet dialogbasierte Werkzeuge für die Reiseplanung an.

Entspannter Tag am Strand, lange Wanderung zum Gipfel oder gemütliches Picknick am See – und dieses Urlaubserlebnis nicht online teilen? Für die meisten Urlauberinnen und Urlauber kommt das kaum infrage.

Salto kündigt für die Security 2026 in Essen mehrere neue Lösungen für Zutrittskontrolle, Identity-Management und Energiemanagement an. Vorgestellt werden zudem neue Hardware sowie Systeme von Gantner.

Wer auf Google-Anzeigen klickt, erwartet Seriosität. Ein Urteil stellt nun klar: Das Unternehmen trägt Verantwortung für eine ausgespielte Fakeshop-Anzeige - auch wenn den Schaden andere anrichten.

Was steht oben, wenn Nutzer Hotels, Routen oder Sportergebnisse googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. US-Präsident Trump gefällt die Millionenstrafe so gar nicht.

Künstliche Intelligenz verändert die Hotelsuche grundlegend: Statt Suchmaschinen fragen Reisende immer häufiger ChatGPT, Gemini & Co. direkt nach Empfehlungen. Wer künftig gefunden und empfohlen werden will, muss seine digitale Sichtbarkeit neu ausrichten. Denn mit KI ändern sich nicht nur die Suche, sondern auch die Kriterien für digitale Empfehlungen.

Das Hamburger Robotik-Unternehmen GoodBytz liefert nach eigenen Angaben ein weiteres Küchensystem an die US-Armee und spricht von einer Bestellung über 20 zusätzliche Anlagen. Angaben zum Auftragsvolumen oder zu einem Zeitplan für die Auslieferung machte das Unternehmen nicht.

Eine Untersuchung der Organisation Which? zeigt, dass KI-Zusammenfassungen auf Tripadvisor negative Gästerückmeldungen verharmlosen oder sicherheitsrelevante Warnungen ausblenden. Verbraucherschützer raten zur Vorsicht.

Der Hotelsoftware-Anbieter Mews trennt sich von Mitarbeitern und richtet seine Organisation stärker auf künstliche Intelligenz aus. Richard Valtr und Matthijs Welle betonen zugleich die starke Geschäftslage des Unternehmens.

KI-Bilder, Chatbots oder automatisch erstellte Texte: Ab dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten des EU AI Act. Wann Hotels und Restaurants Inhalte kennzeichnen müssen – und wann nicht.