Wie Hotels in Zeiten von KI und Social Search sichtbar bleiben

| Technologie Technologie | Anzeige

Die zunehmende Beliebtheit von KI und Social-Media-Plattformen verändert, wie Gäste nach Hotels suchen. Höchste Zeit, die eigenen Angebote für diese neuen Suchkanäle zu optimieren, damit Ihnen keine potenziellen Buchungschancen entgehen.

Während Begriffe wie „Hotels in London“ im DACH-Raum im Schnitt rund 5.000-mal pro Monat über Google gesucht werden, verzeichnet TikTok etwa 47.300 Suchanfragen und Perplexity rund 28.100 für denselben Begriff. Das zeigt, wie sehr sich das Suchverhalten von Reisenden verändert hat.*

Mit unserer Expertise für KI-Technologie haben wir von Access Hospitality einen Überblick über moderne Suchfunktionen für Sie zusammengestellt und zeigen, wie Hotelbetriebe ihre Sichtbarkeit auf KI- und LLM-Plattformen sowie in sozialen Netzwerken steigern können.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:
•  Next-Generation Search: Die Evolution der Hotelsuche 
•  8 Wege für mehr Sichtbarkeit auf KI- und LLM-Plattformen 
•  3 Wege für mehr Sichtbarkeit auf Social Media    

Next-Generation Search: Die Evolution der Hotelsuche

Die Hotelsuche verändert sich seit einigen Jahren grundlegend. Seit 2021 gewinnen KI-basierte Plattformen wie you.com zunehmend an Bedeutung, und das Angebot an solchen Tools wächst stetig.

Bereits 2025 verzeichnete ChatGPT im Dezember über 5,21 Milliarden Besuche und zählte damit zu den 5 weltweit meistbesuchten Websites.* Gleichzeitig integriert auch Google KI in seine Übersichtsseiten, wodurch sich das Suchverhalten von klassischem „Frage-und-Klick“ hin zu einem „Antwort-basierten“ Suchen verschiebt.

Prognosen zufolge wird die KI-Suche bis 2028 die klassische organische Suche als wichtigste Quelle für Website-Traffic übertreffen.* Für Hotelbetreiber bedeutet das, heute schon strategisch zu planen, wie ihr Haus in den Ergebnissen von KI-gestützten Suchmaschinen präsent sein kann.Auch das Thema Social Search spielt eine Rolle, denn die neue Generation von Gästen nutzt die sozialen Medien als bevorzugte Suchmaschine.


Hotelgäste suchen längst nicht mehr nur bei Google.

KI‑basierte Empfehlungen und Tools wie ChatGPT verändern den Weg zur Hotelbuchung grundlegend. Erfahren Sie in unserem Live‑Webinar am 14. Mai um 15:00 Uhr, wie Sie mit Ihrem Hotel dort sichtbar bleiben, wo Nachfrage heute entsteht.

Jetzt anmelden


 

Auch das Thema Social Search spielt eine Rolle, denn die neue Generation von Gästen nutzt die sozialen Medien als bevorzugte Suchmaschine.

Nicola Longfield, Chief Commercial Officer, Global Accommodation & Payments bei Access Hospitality, sagt dazu:

"Hotels, die sich ausschließlich auf die traditionelle Suche konzentrieren, riskieren, genau in dem Moment unsichtbar zu bleiben, wo Interessierte neue Angebote entdecken. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Hotelbetriebe sicherstellen, dass sie überall dort präsent sind, wo Reisende nach Inspiration und Empfehlungen suchen.

"Die Sichtbarkeit in Suchergebnissen bedeutet heute mehr, als nur gefunden zu werden – sie kann Nachfrage aktiv beeinflussen und erschaffen. Für Hotels bedeutet das: Sie müssen Inhalte erstellen, die beeinflussen, wonach Gäste überhaupt suchen, und gleichzeitig auf das neue Suchverhalten eingehen."

Acht Wege für mehr Sichtbarkeit auf KI- und LLM-Plattformen

1. Unternehmensprofile optimieren

"Stellen Sie sicher, dass Ihre Profile bei Google Business und Bing vollständig ausgefüllt sind, möglichst zu 100 %, denn die KI scannt diese vor allem bei lokalen Suchanfragen."

2. Einzigartige Merkmale auf der Website hervorheben

"Unternehmen benötigen eindeutige Unterscheidungsmerkmale, die eine KI verarbeiten kann. Denn eine KI listet nicht einfach nur auf, sie empfiehlt die besten Optionen. Deshalb müssen Betriebe ihre Einzigartigkeit durch viele Details und Fakten untermauern.

"Stellen Sie sicher, dass Ihre Website Ihre Adresse und andere wichtige Informationen enthält. Ergänzen Sie idealerweise Seiten über die Umgebung oder beliebte Aktivitäten. So verknüpfen Sie Ihr Hotel mit weiteren Angeboten vor Ort, was nützlich ist, wenn jemand nach Hotels in der Nähe sucht."

3. OTA-Einträge konsistent halten

"Synchronisieren Sie Ihre genauen Ausstattungsmerkmale, Hotelrichtlinien und Beschreibungen über alle wichtigen OTAs hinweg, auf denen Sie gelistet sind."

4. Einträge auf offiziellen Tourismusportalen pflegen

"Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Profile bei offiziellen Tourismusverbänden oder lokalen Tourismusportalen wie Germany.travel, Austria.info, MySwitzerland.com oder der offiziellen Website Ihrer Stadt. LLMs bewerten Daten dieser Quellen als ‚High-Authority Seed Data‘ und damit als besonders vertrauenswürdig."

5. Strukturierte Daten (Schema) implementieren:

"Implementieren Sie ein detailliertes Hotelzimmer- und Local-Business-Schema auf Ihrer Website. Auch wenn nicht abschließend geklärt ist, ob KI- und LLM-Systeme diese Daten direkt nutzen, handelt es sich um ein standardisiertes Format. Aktuelle und vollständige Angaben erhöhen jedoch die Wahrscheinlichkeit, in den Ergebnissen berücksichtigt zu werden."

6. Datenkonsistenz sicherstellen:

"Falls Sie die oben genannten, strukturierten Daten (Schema) einsetzen, stellen Sie sicher, dass diese exakt mit den Angaben in Ihrem Google-Business-Profil und anderen Web-Verzeichnissen übereinstimmen."

7. Eindeutige Standortdaten bereitstellen:

"Hinterlegen Sie Geokoordinaten, präzise Check-in- und Check-out-Zeiten sowie genaue Entfernungsangaben zu wichtigen lokalen Sehenswürdigkeiten. Je weniger die KI über Ihren Standort und Ihr Angebot mutmaßen muss, desto eher wird sie Ihr Haus empfehlen."

8. Gäste zu ausführlichen Bewertungen ermutigen und stets darauf antworten

"Statt Gäste pauschal um eine ‚5-Sterne-Bewertung‘ zu bitten, regen Sie sie besser gezielt dazu an, Details hervorzuheben – etwa das verbesserte Frühstück oder Wanderwege an der Steilküste. Solche spezifischen Informationen nutzen KI-Systeme und LLMs häufig als Grundlage, um Ihr Haus bei präzisen Suchanfragen wie ‚Hotel mit exzellentem Frühstück und Küstenwanderwegen‘ als Empfehlung auszugeben.

"Generieren Sie monatlich mindestens 5 bis 10 neue Bewertungen. Antworten Sie konsequent auf diese Rezensionen und erwähnen Sie dabei aktiv weitere Vorzüge wie kostenlose Parkplätze oder Wellness-Angebote. Das signalisiert nicht nur Gästeorientierung, sondern liefert der KI zusätzliche wertvolle Daten für künftige Empfehlungen."

3 Wege für mehr Sichtbarkeit auf Social Media

Top-Tipps von Access Hospitalty, wie Sie Ihre Social-Media-Inhalte optimieren können:

  1. Entwickeln Sie eine Discovery-fokussierte Content-Strategie: Identifizieren Sie gezielt, wonach Ihre Zielgruppe in den sozialen Netzwerken sucht, und erstellen Sie Inhalte, die diese Fragen beantworten. So wird Ihr Haus auch bei allgemeinen Suchbegriffen (Non-Branded Keywords) sichtbar, die nicht direkt Ihren Hotelnamen enthalten
  2. Optimieren Sie Ihre Inhalte für die Suche: Sie können Ihr Ranking in den sozialen Netzwerken durch gezielte Keywords und Bildunterschriften (Captions) verbessern. Nutzen Sie zudem aussagekräftige Dateinamen, Alternativtexte, Standort-Tags und einen optimierten Profilnamen. Achten Sie darauf, dass Ihre Inhalte zum Teilen und Speichern anregen.
  3. Gestalten Sie Ihren Content sowohl persönlich als auch kulturell relevant für Ihre Gäste. Finden Sie hierfür kulturelle Anknüpfungspunkte und achten Sie darauf, dass die Inhalte exakt zur jeweiligen Plattform und der Absicht (Intent) der User passen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus: durch sinkende Betriebskosten und staatliche Förderung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), um in nachhaltige Energiemaßnahmen zu investieren – beispielsweise in ein digitales Energiemanagement.

Eine neue Analyse zur digitalen Barrierefreiheit von Unternehmenswebsites offenbart, dass nach sechs Monaten BFSG in Deutschland keines der geprüften Online-Angebote die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Der verstärkte Fokus auf Self-Service soll Gästen in Gastronomiebetrieben in Zukunft noch mehr Komfort bieten und Betreibern zusätzliche Innovationen sowie ein weiteres Mittel im Kampf gegen den Fachkräftemangel an die Hand geben.

Die digitale Woche bringt neue Herausforderungen für Hoteliers: Google testet Anzeigen im KI-Modus, die Generation Z trifft ihre Buchungsentscheidungen im Social-Media-Feed und der Black Friday sorgt für eine beschleunigte Buchungsgeschwindigkeit.

Digitale Geldbörsen haben sich in den vergangenen Jahren zu leisen, aber beharrlichen Begleitern des Alltags entwickelt. Ihr Aufstieg begann unscheinbar, doch inzwischen finden sie sich in nahezu jedem Smartphone, in vielen Portemonnaies als Karte mit NFC und in zahllosen Onlinekonten, die Einkäufe schneller und geschmeidiger abwickeln als jede Kassenschublade.

Die digitale Transformation entwickelt sich für viele KMU zu einem Dauerthema, das ständig neue Anforderungen erzeugt und deutlich macht, wie eng moderne Technologie mit den täglichen Abläufen verknüpft ist. Zahlreiche Betriebe stehen nicht nur vor der Entscheidung, welche Tools nützlich wären, denn oft liegt die Realität darin, dass bestimmte Systeme schlicht unvermeidbar werden.

Die Gegenwart des digitalen Entertainments lebt von einem Tempo, das manchen traditionellen Branchen fast schwindelig macht, denn während man früher über Monate an einer Spielmechanik feilte, übernimmt heute ein lernendes System einen erheblichen Teil der Finetuning-Arbeit.

„Wir machen das irgendwann mal.“ Ein Satz aus der Gastro, der Betriebe teuer zu stehen kommen kann. Denn während Gastronomen noch überlegen, welche App oder welches Kassensystem das Richtige ist, laufen hinter den Kulissen die Prozesse aus dem Ruder. Der Quick-Check von LUSINI Digital zeigt in 3 Minuten, welche Lösungen wirklich passen.

Künstliche Intelligenz und Robotik finden zunehmend Einzug in die Wellness-Angebote der Hotellerie. Wie autonome Roboter in US-Hotels und assistierende Systeme in europäischen Kurzentren das Massage-Geschäft verändern.

SoftTec, ein auf Hotel- und Gastronomie-Software spezialisierter Entwickler, hat den Bau ihrer neuen Firmenzentrale an der Südlichen Alpenstraße in Sonthofen begonnen. Das Projekt zeichnet sich durch ein innovatives Konzept aus: Ein integriertes Hotel wird künftig als permanente Live-Showbühne für die firmeneigenen Softwarelösungen dienen.