Air India soll verkauft werden

| Tourismus Tourismus

 Die indische Regierung will ihre hoch verschuldete staatliche Fluggesellschaft Air India verkaufen. Dies teilte die Regierung am Montag in Neu Delhi mit. Bis zum 17. März könnten Interessenten Angebote einreichen. Zuvor hatte die Regierung bereits versucht die Mehrheit ihrer Anteile an der Airline zu verkaufen, von der sie 100 Prozent besitzt. Das hatte 2018 aber niemanden überzeugt.

Air India hat Schulden im Wert von umgerechnet rund 7,4 Milliarden Euro, wovon der Käufer laut Regierung etwa 2,9 Milliarden Euro übernehmen muss. Die Regierung will den Rest übernehmen. Der Käufer soll auch 100 Prozent der Anteile an der Air-India-Tochterfirma und Billig-Airline Air India Express erhalten.

Der Luftfahrtmarkt Indien wächst und soll nach Einschätzung des Weltluftfahrtverbands IATA in den kommenden Jahren nach China und den USA global an dritter Stelle stehen. Grund dafür sind Indiens starkes Wirtschaftswachstum, eine wachsende Tourismus-Branche und viele Business-Reisen. In den vergangenen Jahren haben etliche Fluggesellschaften mehr Flüge in das Land in Südasien angeboten.

Air India fliegt knapp hundert inländische und ausländische Destinationen an. Im vergangenen Jahrzehnt hatte sie aber Schulden und Verluste angehäuft und die Regierung sah zuletzt keinen anderen Ausweg mehr, als sie zu privatisieren.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rheinkirmes in Düsseldorf feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote.

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.