Bahn will auf mehr Strecken Zugverspätungen vermeiden

| Tourismus Tourismus

Die Deutsche Bahn (DB) will Zugverspätungen mit engerer Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter auf mehr Strecken eindämmen. Nachdem es bereits seit dem Frühjahr einen sogenannten Plankorridor zwischen Fulda und Mannheim gibt, würden solche Korridore nun auch in und um Hamburg sowie zwischen Würzburg und Nürnberg eingerichtet, teilte die Bahn am Donnerstag mit. Das bedeutet, dass auf diesen überlasteten Strecken Mitarbeiter verschiedener DB-Sparten sowie anderer Eisenbahn-Unternehmen die Zugfahrten gemeinsam regeln.

Zwischen Dortmund und Köln sei es auf diese Weise gelungen, seit November 2018 mehrere tausend Zugverspätungen zu verhindern, sagte Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. «Wir haben damit ein wirkungsvolles Instrument, um den Eisenbahnbetrieb stabiler zu machen.

Verspätungen in diesen überlasteten Abschnitten führen nach Unternehmensangaben immer wieder zu weiteren Verspätungen im Gesamtnetz. In das Management der beiden bestehenden Korridore seien in diesem Jahr jeweils 20 Millionen Euro investiert worden, hieß es. Weitere je 20 Millionen sind für die Abschnitte eingeplant, die nun hinzukommen.

Die Bahn verfehlt auch in diesem Jahr ihr Pünktlichkeitsziel. Man werde etwa ein Prozentpunkt besser sein als im Vorjahr, sagte Pofalla. Das Ziel, 1,5 bis 1,6 Prozentpunkte besser zu sein, werde aber nicht erreicht. Im vergangenen Jahr waren 74,9 Prozent der Fernzüge pünktlich, das heißt in der Bahn-Definition: Sie kamen weniger als sechs Minuten zu spät. Für dieses Jahr hatte sich die Bahn 76,5 Prozent vorgenommen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bislang drei Interessenten für Ferienflieger Condor

Im Bieterverfahren um den angeschlagenen Ferienflieger Condor sind nach Medien-Informationen bislang drei ernsthafte Interessenten im Rennen. Condor und ihr Sachwalter Lucas Flöther lehnten ihrerseits Kommentare ab.

TUI will mit Hapag-Lloyd in internationale Märkte schippern

Die TUI prüft derzeit verschiedene Modelle, wie die Tochter Hapag-Lloyd​​​​​ Cruises internationalsiert werden könnte. TUI Cruises, als ein Gemeinschaftsunternehmen mit der US-Reederei Royal Caribbean Cruises, könnte ein Vorbild sein.

Seereisen: Deutsche unternehmen mehr Kreuzfahrten

Kreuzfahrten sind ungeachtet der Debatte um Klimaschutz und nachhaltiges Reisen noch beliebter geworden. Die Zahl der deutschen Kreuzfahrturlauber sei in den ersten drei Quartalen 2019 um 18 Prozent gestiegen, teilte der Branchenverband Clia mit.

135 neue Ferienhäuser für Tropical Islands

Tropical Islands in Brandenburg wächst weiter: Das Tropenresort reagiert auf den Anstieg der Übernachtungsgäste und baut zusätzliche 135 neue Ferienhäuser. Im letzten Jahr das Resort, in der einst für den Luftschiffbau erstellten Halle, 480.000 Übernachtungen gezählt.

Booking.com verleiht Traveller Review Awards 2020

Booking.com hat die Gewinner seiner Traveller Review Awards 2020 verkündet. Fast eine Million Awards gehen an Gewinner aus 220 Ländern und Gebieten. Auch in Deutschland wurden, neben Unterkünften, die gastfreundichsten Orte ausgezeichnet.

Neustart für Öger Tours und Bucher Reisen

Knapp zwei Monate nach dem Aus für die deutsche Thomas Cook, sind die beiden früheren Töchter Öger Tours und Bucher Reisen neu gestartet. Urlaube mit dem Türkeispezialisten Öger Tours und dem Last-Minute-Anbieter Bucher seien im Reisebüro wieder buchbar, teilten die Veranstalter mit.

Passagier-Rekord am Frankfurter Flughafen - aber weniger Wachstum

Der Frankfurter Flughafen hat 2019 erstmals über 70 Millionen Passagiere abgefertigt. Allerdings haben die gekappten Winterflugpläne vieler Airlines das Passagierwachstum gebremst.

Urlaubsplanung: Knapp die Hälfte der Urlauber setzt auf Frühbucherangebote

Rund 50 Prozent der Urlauber würden ein Frühbucherangebot in Anspruch nehmen, um den besten Preis für eine Reise zu ergattern. Dabei haben 44 Prozent aller Befragten schon einmal ein entsprechendes Angebot wahrgenommen. Männer sind bei der Reiseplanung die größeren Sparfüchse.

Geld für Thomas-Cook-Kunden - Ein Viertel der Schadenfälle reguliert

Tausende Pauschalreise-Kunden der insolventen deutschen Thomas Cook haben vom Versicherer Zurich inzwischen einen Teil ihrer Kosten erstattet bekommen. Derzeit sei rund ein Viertel der etwa 220 000 registrierten Schadenfälle abschließend auf Basis der Quote reguliert worden.

Reisemesse CMT beginnt mit Besucherandrang

Tausende Besucher haben sich am ersten Wochenende der Reisemesse «Caravaning Motor Touristik» (CMT) in den Stuttgarter Messehallen informiert. «Die CMT hat einen Traumstart hingelegt», sagen die Veranstalter.