Bayerns Schlösser und Burgen von 5,18 Millionen Touristen besucht

| Tourismus Tourismus

Bayerns Schlösser, Burgen, Residenzen und Kulturdenkmäler haben im vergangenen Jahr mehr als 5,18 Millionen Touristen besucht. Damit war die Zahl verglichen mit 2018 leicht rückläufig - vor zwei Jahren hatten die Kassen noch 5,3 Millionen Touristen verzeichnet. Spitzenreiter sei wie in den Vorjahren aber auch 2019 Schloss Neuschwanstein mit rund 1,44 Millionen Gästen gewesen. «Die Besucherzahlen beweisen, dass sie in Bayern ein wichtiger Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsfaktor vor Ort sind», sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) am Mittwoch in München. Die Schlösser, Burgen, Residenzen und Kulturdenkmäler seien weltberühmt und Werbeträger für Bayern.

Nach Neuschwanstein landete die Münchner Residenz auf Rang zwei (521 417), gefolgt von den anderen Prunkbauten des Märchenkönigs Ludwig II. Schloss Linderhof (412 849) und Neues Schloss Herrenchiemsee (356 393). Auch die Residenz Würzburg (339 121), Schloss Nymphenburg in München (323 575), die Kaiserburg Nürnberg (183 678), die Walhalla in Donaustauf (140 593), die Befreiungshalle in Kelheim (116 409) und das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth (102 943). Die Residenz München verzeichnete den Angaben zufolge damit einen Besucherrekord. Mit rund 570 00 Kubikmetern umbauten Raum gehört sie als größte urbane Schlossanlage Deutschlands zu den wichtigsten Kulturstätten Bayerns.

Die Einnahmen der Schlösserverwaltung stiegen um rund 1,9 Millionen Euro auf rund 66,9 Millionen Euro. Jedoch betrugen die Ausgaben für das operative Geschäft etwa 78,3 Millionen Euro. Damit sei die Kostendeckungsquote mit mehr als 85 Prozent konstant geblieben.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast 44 Prozent für die als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD bei der Landtagswahl. Schreckt das Touristen ab? Diese Stimmen kommen aus dem Harz.

Eine neue Auswertung von Fit Reisen zeigt, welche deutschen Berge auf Instagram am häufigsten geteilt werden und wo Wanderer noch Ruhe finden.

Dertour hat das Reiseverhalten für den Sommer 2026 analysiert und verzeichnet einen gestiegenen Last-Minute-Anteil sowie stabile Präferenzen bei Luxus- und All-inclusive-Reisen.

Wald, Wartburg, Weimar - das verbinden viele Touristen mit Thüringen. Doch der Tourismus im Freistaat hat sich in den vergangenen zehn Jahren nur verhalten entwickelt. Wie sich das ändern soll.

Alltours verzeichnet seit fünf Jahren ein jährliches Wachstum der bis September eingegangenen Fernreisebuchungen. Als Reaktion erweitert der Veranstalter sein Programm für die Wintersaison mit neuen Hotels, Flugverbindungen und ausgebauten Rundreisen.

Eine aktuelle Auswertung zeigt die häufigsten Reisebeschwerden österreichischer Urlauber im Sommer 2026, wobei vor allem die Themen Flugreisen, Unterkünfte und Mietwagen mit Frust verbunden waren.

Wieder einmal darf sich der Europa-Park über die Auszeichnung zum «besten Freizeitpark der Welt» freuen. Dabei setzt er sich erneut gegen namhafte Konkurrenz durch.

Meta hat mit Muse einen persönlichen KI-Agenten gestartet, der in den USA unter anderem Reisen suchen und buchen kann. Für Flüge greift Muse über Duffel auf Angebote von mehr als 500 Fluggesellschaften zu, während Hotels bislang über den offenen Internetzugang gesucht werden.

Acht Schiffe sind bei den Kreuzfahrt Guide Awards 2026 ausgezeichnet worden. Der Sonderpreis geht an die Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises. Mehr als 100 Vertreter der Kreuzfahrtbranche kamen zur Preisverleihung in den Altonaer Kaispeicher.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juli 2026 58,4 Millionen Übernachtungen verbucht. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch von Januar bis Juli lagen die Übernachtungszahlen über dem Vorjahresniveau.