Beliebte Weihnachtsmärkte in Prag fallen wegen Corona-Pandemie aus

| Tourismus Tourismus

Die traditionsreichen Weihnachtsmärkte im Prager Stadtzentrum fallen in diesem Jahr aus. Grund sei die Corona-Pandemie, teilte die Betreibergesellschaft Taiko in Absprache mit der Stadtverwaltung am Montag mit. Auf dem Altstädter Ring mit dem Rathaus wird demnach nur ein Baum für Weihnachtsatmosphäre sorgen. Es wird sich um eine 19 Meter hohe Fichte handeln, die derzeit noch auf einem Privatgrundstück nahe der tschechischen Hauptstadt steht. Der Baumschmuck soll angesichts der Lage schlicht ausfallen.

Die Entscheidung fiel einen Monat vor dem geplanten Beginn der Adventsmärkte. In früheren Jahren kamen im Dezember rund 700.000 Übernachtungsgäste in die Stadt, um die Winteratmosphäre an der Moldau zu genießen. Aus Sachsen und Bayern reisten auch viele Tagesgäste für einen Besuch der weihnachtlichen Märkte an. Doch Tschechien ist aktuell besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Wegen der steigenden Infektionszahlen hat die deutsche Bundesregierung bereits vor Wochen für das ganze Land eine Reisewarnung ausgesprochen.


Anzeige

Covid-19: Corona-Schnelltest in Hotels und Restaurants

Gäste, Mitarbeiter, Hoteliers und Gastronomen wollen in der Corona-Krise mehr Sicherheit. Die neuen Covid-19-Schnelltests schaffen unmittelbar Klarheit, sind einfach in der Anwendung und inzwischen zu attraktiven Preisen frei erhältlich.

Mehr erfahren


Innerhalb von 14 Tagen steckten sich nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur ECDC in Tschechien 1284,4 Menschen je 100.000 Einwohner an. Das war der höchste Wert unter allen EU-Mitgliedstaaten. Im gleichen Zeitraum starben 10,2 Menschen je 100.000 Einwohner (Belgien: 4,9; Deutschland: 0,5). (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Airbnb-Analyse zeigt, welche naturnahen Ziele in Deutschland im Sommer 2026 bei Reisenden besonders an Beliebtheit gewonnen haben. Dabei dominieren Regionen am Bodensee sowie Standorte an Nord- und Ostsee.

Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Für Besucher ändert sich das jetzt - doch es gibt Ausnahmen.

Eine aktuelle Studie von Booking.com verdeutlicht Diskrepanzen zwischen dem Wunsch nach nachhaltigem Reisen und dem tatsächlichen Handeln der verschiedenen Generationen.

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz ist mit steigenden Gäste- und Übernachtungszahlen in das Jahr 2026 gestartet. Besonders die Regionen Rheinhessen, Mosel-Saar und Ahr legten im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr zu.

Der Deutsche Reiseverband hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis Ecotrophea 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung steht die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und lokalen Gemeinden.

Eine neue Umfrage belegt, dass 34 Prozent der Deutschen ihren Sommerurlaub aufgrund begrenzter Budgets einschränken oder ganz darauf verzichten müssen. Dabei spielt die laufende Kostenkontrolle für die Mehrheit der Reisenden eine entscheidende Rolle.

Fertitta Entertainment hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Caesars Entertainment geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 17,6 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden.

Tourismusunternehmen rund um den Bodensee ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz zum Saisonstart 2026. Vor allem Schifffahrt, Freizeitziele und Bergbahnen melden stabile oder steigende Besucherzahlen.

Die Engpässe bei der Kerosinversorgung durch die Straße von Hormus sollen für Passagiere in Deutschland ohne Folgen bleiben. Der Flug in den Urlaub sei garantiert, versichern verschiedene Anbieter.

Trotz Rekord-Übernachtungszahlen 2025 steckt die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen in einem Stimmungstief: Vor allem hohe Kosten für Energie und Lebensmittel sorgen viele Betriebe – doch es gibt Ausnahmen.