Condor beginnt Kurzarbeit und beantragt staatliche Corona-Hilfe

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Die Ferienfluggesellschaft Condor will einen großen Teil ihrer Belegschaft wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit schicken. Mit den Gewerkschaften seien für alle Berufsgruppen Vereinbarungen erzielt worden, erklärte eine Sprecherin am Donnerstag in Frankfurt. Zudem habe man wie andere Fluggesellschaften auch zusätzliche Staatshilfen beantragt.

Der genaue Umfang der Kurzarbeit werde später festgelegt, sagte die Sprecherin. Sie soll in allen Bereichen des Unternehmens mit knapp 5000 Beschäftigten greifen. Derzeit sei Condor noch stark in die Rückholaktionen des Bundes eingebunden, so dass fast alle Flugzeuge in der Luft seien. Unabhängig davon werde man einen Rumpfflugplan aufrechterhalten.

Condor befindet sich noch im so genannten Schutzschirmverfahren. Das Unternehmen soll an den Mutterkonzern der polnischen Airline LOT verkauft werden. Das Geschäft ist aber noch nicht abgeschlossen und könnte sich in der Corona-Krise verzögern. Laut einem Medienbericht will Condor daher den staatlichen Überbrückungskredit über 380 Millionen Euro verlängern lassen, der eigentlich zum 15. April zurückgezahlt werden müsste.

(dpa)


 

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