Corona-Ausbruch im Yoga-Zentrum: 30 Personen auf Mallorca im Quarantäne-Hotel

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Nach einem Corona-Ausbruch bei einem Yoga-Zentrum (Retreat) auf Mallorca sind 30 Menschen in ein Quarantäne-Hotel gebracht worden. Die meisten Betroffenen seien Ausländer ohne Wohnsitz auf der spanischen Insel, sagte die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez am Dienstag vor Journalisten bei der Präsentation eines Impf-Busses in Palma.

Sie seien allerdings nicht alle positiv getestet worden, betonte sie. Konkrete Zahlen nannte Gómez nicht. Auch weitere Details, etwa zur Nationalität der Betroffenen und zu dem Ort des Ausbruchs, verriet die Regionalministerin nicht.

«Im Prinzip waren die meisten Testergebnisse negativ. Es gibt nur wenige Ansteckungen. Aber in solchen Fällen muss man schnell handeln», wurde Gómez in der Zeitung «Diario de Mallorca» zitiert. Die Aktion, bei der insgesamt rund hundert Menschen getestet und einige unter anderem auch zu Hause in Quarantäne geschickt worden seien, sei von der Ansteckung eines Yoga-Lehrers ausgelöst worden.

«Man darf nicht nachlässig werden. Man muss weiterhin Vorsicht walten lassen und so viele Menschen wie nur möglich impfen», sagte die Ministerin. Aufgrund der guten Nachrichten in Zusammenhang mit der Pandemie gebe es bei den Bürgern auf den Balearen eine gewisse Nachlässigkeit, was die Vorsichts- und Schutzmaßnahmen angehe.

Anders als in Deutschland und anderen Ländern bleiben die Corona-Zahlen auf Mallorca und in ganz Spanien seit Wochen auf relativ niedrigem Niveau stabil. Die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen wurde am Dienstag in Spanien mit 23 angegeben, auf den Balearen lag der Wert bei 43. In Deutschland betrug die Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts 153. (dpa)


 

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