Corona-Ausfälle: Sächsische Schweiz will Saison verlängern

| Tourismus Tourismus

Die coronabedingten Umsatzausfälle sollen in der Tourismusregion Sächsische Schweiz mithilfe einer Saisonverlängerung kompensiert werden. Dafür sei eine Ausweitung der Kampagne «Wintertraum Sächsische Schweiz» geplant, teilte der Tourismusverband Sächsische Schweiz am Montag in Pirna mit. Unter anderem wird eine neue Winterwanderkarte aufgelegt und eine Großflächen-Plakatwerbung auch in anderen Bundesländern vorbereitet. Ziel sei es, den Unternehmen die Chance zu geben, die Saison nach dem verspäteten Start deutlich in den Herbst und Winter hinein zu verlängern.

In einer internen Umfrage des Tourismusverbandes hatten drei Viertel der 200 befragten Unternehmen angeben, dass der Saisonstart nach der Wiedereröffnung gut angelaufen sei. Die Sächsische Schweiz profitiere offenbar stark von der aktuellen Hinwendung zu Inlandsreisezielen, erklärte der Verbandsvorsitzende Michael Geisler. Zugleich rechnen 63 Prozent der Beherbergungsbetriebe mit einer schlechteren oder viel schlechteren Bilanz als im Rekordjahr 2019. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.

Airbnb und der Deutsche Tourismusverband fördern ländliche Tourismusprojekte in Deutschland mit insgesamt einer Million Euro. Bewerbungen für den Wettbewerb NaturMomente können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Urlauber verstärkt geringere Nebenkostenbudgets für Verpflegung und Ausflüge an ihren Urlaubsorten einplanen. Während die Summen bis zu 500 Euro pro Person deutlich an Relevanz gewinnen, sinkt der Anteil höherer Budgets spürbar.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht den internationalen Deutschlandtourismus trotz geopolitischer Unsicherheiten auf stabilem Kurs. Aktuelle Daten und Branchenumfragen deuten laut DZT auf eine anhaltende Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten hin.